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	<title>giftig .me &#187; Andere Giftstoffe</title>
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	<description>Vergiftete Lebensmittel die ich unbedingt meide!</description>
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		<title>DECT-Telefone und Handys erzeugen Krebs &#8220;OFFIZIELL BESTÄTIGT&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 00:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3. Handymasten & Handystrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[DECT]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirntumor]]></category>
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		<description><![CDATA[Urteil: Krebs durch Schnurlostelefon / Cancer from cordless telephone Das Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) hat durch ein nun endgültig rechtskräftiges Urteil einen ursächlichen Zusammenhang bestätigt: Der Gehirntumor eines Angestellten der INAIL (Istituto Nazionale per l’Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro, Öffentlicher Träger der Pflichtversicherung) ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit einem Schnurlostelefon (DECT) <a href="http://www.giftig.me/2010/08/dect-telefone-und-handys-erzeugen-krebs-offiziell-bestatigt/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Urteil: Krebs durch Schnurlostelefon / Cancer from cordless telephone</strong></p>
<p>Das Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) hat durch ein nun endgültig rechtskräftiges Urteil einen ursächlichen Zusammenhang bestätigt:</p>
<p><strong>Der Gehirntumor eines Angestellten der </strong><em><strong>INAIL</strong></em><strong> (Istituto Nazionale per l’Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro, Öffentlicher Träger der Pflichtversicherung) ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit einem Schnurlostelefon (DECT) bzw. Handy zurückzuführen. Das Urteil ist auch deshalb bahnbrechend, weil die Richter industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig ausschlossen und sich nur auf industrieunabhängige stützten.</strong></p>
<p>Das Urteil ermöglicht nun den Beschäftigten in Italien, am Arbeitsplatz schnurgebundene Telefone zu verlangen bzw. den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass er bei angeordneter Nutzung von Drahtlos-Telefonen voll haftbar für Folgeschäden ist.</p>
<p>Die Verbraucherzentrale Südtirol rät in diesen Fällen, sich eine Dienstordnung zur Nutzung von Funktechnologien schriftlich aushändigen zu lassen. Darin sollte der Arbeitgeber ausdrücklich die Verantwortung für jegliche zusammenhängenden mittel- bis langfristigen Folgen übernehmen.</p>
<p><strong>Dem Kläger wird jetzt aufgrund seines “Handy-Schadens” eine 80-prozentige Invaliditätsrente ausbezahlt, des weiteren muss der Arbeitgeber “INAIL” die Gerichtskosten aller Instanzen tragen.</strong></p>
<p>Übrigens, dass z.B. Handys in <strong>bis zu 30 Metern Entfernung</strong> noch <strong>EEG-Veränderungen im Gehirn erzeugen</strong>, die nach dem Telefonat <strong>noch Stunden anhalten</strong>, wurde jetzt durch verifizierte Untersuchungen bestätigt. Das ist eigentlich das gesundheitliche Aus für alle <strong>Headsets</strong>, denn das Handy ist bei Benutzung eines Headsets ja immer noch in der Nähe des Körpers. Bei herkömmlichen Headsets wird die Strahlung sowieso direkt ins Ohr geleitet und über die Bluetooth-Headsets braucht man sich aufgrund der <strong>Bluetooth-Strahlung</strong>, die natürlich auch direkt ins Ohr geht, auch nicht mehr zu unterhalten.</p>
<p>Es ist ein Gerichtsurteil innerhalb der EU und ich bin gespannt, wie die EU-freundliche Regierung Merkel jetzt reagiert, denn das wird Folgen haben und auch weitere, vor allem deutsche Verfahren nach sich ziehen. Ein Richter orientiert sich im Zweifel gerne an seinen europäischen Kollegen.</p>
<p>Hier noch ein Zitat von dem damaligen Bundespostminister Bötsch aus dem Jahre 1994:</p>
<blockquote><p><em>“Die aufgeregte Diskussion in der Bevölkerung über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen gewesen sein.”</em></p></blockquote>
<p>Und hier noch ein weiterer Beitrag:</p>
<blockquote><p><em>“Die flächendeckende Mobilfunkeinführung ohne eine umfassende Abschätzung der Risiken für den Menschen ist unverantwortlich.”</em></p></blockquote>
<p>Landtag NRW Düsseldorf (12. März 1994)</p>
<p><strong>Die Abschätzung der Risiken für Mensch und Natur ist bis heute nicht erfolgt.</strong></p>
<p>Wer sein DECT-Telefon jetzt nicht in die Tonne wirft und sein Handy nur noch im Notfall benutzt, ist selber schuld und handelt unverantwortlich auch für seine unmittelbaren Mitmenschen bzw. Nachbarn. Verschiedene Bürgerinitiativen gehen hier sogar noch weiter, denn sie sagen:</p>
<blockquote><p><em><strong>“Drahtlostelefonieren in der Nähe von anderen Menschen ist Körperverletzung.”</strong></em></p></blockquote>
<p>Und ich will es nochmal eindrücklich sagen: <strong>Aus biologischer bzw. pathologischer Sicht gibt es keine strahlungsarmen Handys oder DECT-Telefone.</strong> Wenn man sich die Strahlemänner an den Kopf hält, ist man weit jenseits aller baubiologischen Grenzwerte. Aus baubiologischer Sicht ist die ganze Diskussion um <strong>SAR- und CONNECT-Werte</strong> bei aktivem Benutzen dieser Geräte absoluter Unsinn. Wenn man schon unbedingt mobil erreichbar sein muss, empfiehlt sich der Festeinbau in ein Fahrzeug bzw. eine maximale Gesprächsdauer von höchstens 30 Sekunden, um dem Gesprächspartner zu sagten, dass man ihn per Festnetz zurückruft. Da mittlerweile aber schon der wissenschaftliche Nachweis erbracht wurde, <strong>dass Handys im reinen Standby-Betrieb auch schon biologische Wirkungen haben</strong>, würde ich mich fragen, ob es der Luxus der Erreichbarkeit wirklich wert ist.</p>
<p>Ich bin der Meinung: “Wahrer Luxus ist, nicht erreichbar zu sein.” Und wenn es dann doch nicht anders geht, würde ich mir einen Cityruf-Piepser zulegen. Der strahlt nämlich nicht und ich bin trotzdem erreichbar (Chefärzte benutzen diese Piepser schon seit ewigen Zeiten!!!).</p>
<p>Wir vom Verlag werden auf jeden Fall weiter an der Sache dranbleiben und wir werden es noch erleben, dass das DECT-Verbot kommt und die Handy-Sendeleistungen runtergedreht werden, auch wenn es vielleicht aufgrund <strong>der starken finanziellen Industrie-Interessen</strong> noch viele Jahre dauern könnte.</p>
<p>Verschiedene deutsche Großstädte haben mittlerweile Verbote für Mobilfunkmasten in der Nähe von Kindergärten, Altenheime und Krankenhäuser erwirkt. Einige Städte verbieten mittlerweile Masten in reinen Wohngebieten. In der Schweiz bilden sich gerade Dörfer, die sich <strong>“elektrosmogfreie Gemeinden”</strong> nennen und einen Zufluchtsort für Elektrosensible bieten möchten.</p>
<p>Vielleicht gibt es so was bald auch in Deutschland, dann könnten die vielen hundert Menschen, die mittlerweile abgeschieden irgendwo im Wald im Wohnwagen leben, endlich wieder am Leben teilnehmen, denn <strong>alle Menschen haben ein Recht auf Leben und körperlicher Unversehrtheit</strong>, auch wenn einige Technik-Freaks meinen, nicht auf ihr gefährliches Spielzeug verzichten zu können.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
<em>Edgar</em></p>
<p>Informiert von <em>Dr. Joachim Mutter</em></p>
<p><strong>Die deutsche Übersetzung des “Handy-Urteils von Brescia” als PDF-Dokument:</strong><br />
<a href="http://www.diagnose-funk.org/downloads/urteil-marcolini-ubersetzung.pdf" target="_blank">http://www.diagnose-funk.org/downloads/urteil-marcolini-ubersetzung.pdf</a></p>
<p><strong>Italienisches Original:</strong><br />
<a href="http://www.scribd.com/doc/27618514/CEM-Sentenza-Corte-d-Appello-Di-Brescia" target="_blank">http://www.scribd.com/doc/27618514/CEM-Sentenza-Corte-d-Appello-Di-Brescia</a></p>
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		<title>Prof. Olle Johansson über Handy- und Mobilfunkstrahlung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 22:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3. Handymasten & Handystrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrohypersensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[elektromagnetischer Felder]]></category>
		<category><![CDATA[EMF]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Johansson]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunkstrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Olle Johansson]]></category>

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		<description><![CDATA[Olle Johanssons Studie über die Wirkungen von EMF und sein Plädoyer für medizinisch begründete Grenzwerte Im Jahr 2009 veröffentlichte Johansson die Übersichtsstudie “Disturbance of the immune system by electromagnetic fields—A potentially underlying cause for cellular damage and tissue repairreduction which could lead to disease and impairment”, in der er folgende Schlussfolgerungen zieht (Zwischenüberschriften durch Redaktion <a href="http://www.giftig.me/2010/08/prof-olle-johansson-uber-handy-und-mobilfunkstrahlung/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Olle Johanssons Studie über die Wirkungen von EMF und sein Plädoyer für medizinisch begründete Grenzwerte</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Im Jahr 2009 veröffentlichte Johansson die Übersichtsstudie “Disturbance of the immune system by electromagnetic fields—A potentially underlying cause for cellular damage and tissue repairreduction which could lead to disease and impairment”, in der er folgende Schlussfolgerungen zieht (Zwischenüberschriften durch Redaktion Diagnose-Funk IMPULS):</p>
<p>„Sowohl Studien am Menschen wie auch Tierstudien zeugen von starken Veränderungen des Immunsystems nach Exposition gegenüber moderner, künstlich erzeugter elektromagnetischer Felder in den Intensitäten, wie sie in der Umwelt auftreten. Manche dieser Expositionsstärken entsprechen denen der kabellosen Techniken, die uns im täglichen Leben begegnen, und oft mit niedrigen oder sehr niedrigen Intensitäten (d. h. im nicht-thermischen Bereich).</p>
<p><strong>Klare Warnsignale sind vorhanden<br />
</strong>Messbare körperliche Veränderungen (beispielsweise die Zunahme von Mastzellen), welche unverrückbare Indikatoren einer allergischen Reaktion sind sowie Entzündungszustände werden durch die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern angeregt.</p>
<p>Eine fortlaufende chronische Exposition gegenüber solchen Faktoren, die zur Zunahme von allergischen und entzündlichen Reaktionen führen, kann gesundheitsschädlich sein. Die Daten, die hier vorgestellt werden, sowie die weltweit sehr schnelle Zunahme des Auftretens von Allergien, Asthma und anderen überempfindlichen Körperreaktionen stellen in ihrer Gesamtheit ein klares Warnsignal dar.</p>
<p>Es ist daher möglich, dass eine chronische Reizung durch Exposition gegenüber EMF zu Fehlfunktionen des Immunsystems führen kann, sowie zu chronischen allergischen Reaktionen, entzündlichen Reaktionen und Krankheit, wenn sie über längere Zeit beständig auftreten. Dies ist ein Bereich, der sofort erforscht werden muss.</p>
<p>Spezielle Ergebnisse von Studien über die Exposition gegenüber verschiedenen Arten moderner Geräte und / oder elektromagnetischer Felder berichten von einer Überreaktion es Immunsystems; morphologischen Veränderungen der Immunzellen; starker Zunahme der Mastzellen in den oberen Hautschichten; verstärkte Degranulation von Mastzellen und vergrößerte Mastzellen bei elektrosensiblen Personen; das Vorhandensein von biologischen Kennzeichen von Entzündungen, die auf elektromagnetische Felder im nicht-thermischen Bereich empfindlich ansprechen; Veränderungen in der Lebensfähigkeit von Lymphozyten; verringerte Anzahl von NK-Zellen (natürlichen Killerzellen); verringerte Anzahl von T-Lymphozyten; negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft (Störungen der Durchblutung des Mutterkuchens (Plazenta) in der Gebärmutter sowie Fehlfunktionen im Mutterkuchen); eine unterdrückte oder beeinträchtigte Funktion des Immunsystems; sowie entzündliche Reaktionen, die letztendlich zu Schäden auf Zell- oder Gewebeebene sowie auch bei den Organen führen können.</p>
<p><strong>Zunehmende Elektrohypersensibilität<br />
</strong>Die Funktionsstörung der Elektrohypersensibilität wird von Personen in den Vereinigten Staaten, in Schweden, der Schweiz, Deutschland, Belgien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Dänemark und vielen anderen Ländern der Welt berichtet. Die Schätzungen gehen von 3 % bis vielleicht 10 % der Bevölkerungen und es scheint eine zunehmende Gesundheitsstörung zu sein, die zu Arbeitsausfällen und Produktivitätseinbußen führt.<br />
Die Literaturstudien der WHO und der IEEE schließen nicht alle relevanten Berichte, die hier zitiert werden, ein, woraus gefolgert werden muss, dass Beweise in der gegenwärtigen Monographie (Einzeldarstellung) der WHO ELF zu den Gesundheitskriterien (WHO ELF Health Criteria Monograph) außer Acht gelassen wurden; sowie auch bei den vorgeschlagenen neuen IEEE C95.1 RF Expositionshöchstgrenzen für die Allgemeinheit&#8230;.</p>
<p>Die Schlussfolgerung der oben genannten Punkte muss sein, dass es eine Anzahl sehr deutlicher Anzeichen gibt, dass elektromagnetische Felder dazu in der Lage sind, das Immunsystem zu stören, was eine Zunahme von Krankheiten mit sich bringt, einschließlich des Risikos von Krebs&#8230;.<br />
Basierend auf diesem Überblick sowie des kürzlich veröffentlichten Bioinitiative Report (http://www.bioinitiative.org/) muss gefolgert werden, dass die gegenwärtig bestehenden Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung nicht ausreichend sind, um die Volksgesundheit zu schützen. Vom Standpunkt der Volksgesundheit her betrachtet, sind neue öffentliche / allgemeine Sicherheitsgrenzwerte und Grenzwerte für den Einsatz von ungeprüften Techniken gerechtfertigt.</p>
<p><strong>Neue Grenzwerte auf biologischer Grundlage sind überfällig<br />
</strong>Neue Grenzwerte für die Exposition der allgemeinen Bevölkerung wie auch im Arbeitsumfeld werden empfohlen, um den biologischen Wirkungen und den potentiellen negativen gesundheitlichen Wirkungen chronischer Exposition Rechnung zu tragen&#8230;Die gegenwärtige Empfehlung muss in einem Expositionsgrenzwert auf biologischer Grundlage bestehen, welcher vollständig schützt und sich durch äußerst niedrige Niederfrequenzfelder und Funkfrequenzfelder kennzeichnet, bei welchen bei ständiger Exposition vernünftigerweise davon ausgegangen werden kann, dass es zu keine negativen Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden kommen kann. Heutzutage wird ein solcher vollständig schützender Schutzgrenzwert in vielen Situationen der Exposition 0 betragen.</p>
<p>Zum Schluss muss gesagt werden, dass die Beachtung der oben genannten Erfordernis auch einen großen Gewinn bei zukünftigen Gesundheitskosten für die gesamte elektrifizierte Welt bedeuten würde. Das Gegenteil könnte sich als sehr teuer erweisen.“</p>
<p>(Übersetzung; Autorenteam Stuttgart-West, www.der-mast-muss-weg.de )</p>
<p><span style="line-height: 35px; font-size: 35px; letter-spacing: -1px;"><br />
Protest für Olle Johansson</span></p>
<p>Mit Olle Johansson wird ein wichtiger mobilfunkkritischer Forscher in der Ausführung seiner Forschungsarbeiten behindert. Diagnose-Funk steht hierzu mit Olle Johansson in Verbindung. Anfragen bei der Rektorin Prof. Wallberg-Henriksson und weiteren Institutionen wurden getätigt, sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Briefe hierzu werden wir in der nächsten Zeit auf unserer Webseite veröffentlichen.</p>
<p><strong>Machen Sie mit: Protestieren Sie mit Brief oder per Mail</strong><br />
Diagnose-Funk hat eine Briefvorlage erstellt, mit der Sie Ihrem Protest für Olle Johansson ihre Stimme verleihen können, damit er seine Arbeit in geeigneten Räumlichkeiten fortsetzen kann. Nutzen Sie diese zahlreich und bringen Sie diese Protestaktion bitte weiter in Verbreitung. Olle Johanssons Arbeit ist für uns alle von großer Wichtigkeit.</p>
<p><a href="http://www.diagnose-funk.org/politik/wissenschaftspolitik/olle-johansson/protest-fuer-olle-johansson.php" class="broken_link">Hier alle Daten downloaden und die Arbeit von Prof. Olle Johansson unterstützen&gt;&gt;</a></p>
<div style="float: right; margin-right: 10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http://www.giftig.me/2010/08/prof-olle-johansson-uber-handy-und-mobilfunkstrahlung/&via=giftige_nahrung&text=Prof. Olle Johansson über Handy- und Mobilfunkstrahlung&related=:&lang=en&count=vertical" class="twitter-share-button">Tweet</a><script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mobilfunkantennen auf dem Bauernhof machen Tiere krank</title>
		<link>http://www.giftig.me/2010/07/mobilfunkantennen-auf-dem-bauernhof-machen-tiere-krank/</link>
		<comments>http://www.giftig.me/2010/07/mobilfunkantennen-auf-dem-bauernhof-machen-tiere-krank/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[3. Handymasten & Handystrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Abszesse]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwüre]]></category>
		<category><![CDATA[Handymasten]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobilfunkfirma]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunklobby]]></category>

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		<description><![CDATA[Mobilfunkantennen auf dem Bauernhof Gesundheitliche Probleme bei Mensch und Tier auf dem Rütlihof in Reutlingen bei Winterthur Dokumentation von Hans Sturzenegger (6. Mai 2010) Ein wissenschaftlich abgestützter Praxisbericht zu den Risiken der Mobilfunktechnologie Übersicht Unser Landwirtschaftsbetrieb Schäden beim Rindvieh Probleme bei Raubvögeln Auch die Menschen sind betroffen Unser langer Leidensweg Die Lehren aus dem ganzen <a href="http://www.giftig.me/2010/07/mobilfunkantennen-auf-dem-bauernhof-machen-tiere-krank/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mobilfunkantennen auf dem Bauernhof</p>
<p>Gesundheitliche Probleme bei Mensch und Tier auf dem Rütlihof in Reutlingen bei Winterthur<br />
Dokumentation von Hans Sturzenegger (6. Mai 2010)</p>
<p>Ein wissenschaftlich abgestützter Praxisbericht zu den Risiken der Mobilfunktechnologie</p>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/mobilfunk-kaelber-statistik.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-465" title="mobilfunk-kaelber-statistik" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/mobilfunk-kaelber-statistik.jpg" alt="" width="633" height="401" /></a></p>
<p>Übersicht</p>
<ol>
<li>Unser Landwirtschaftsbetrieb</li>
<li>Schäden beim Rindvieh</li>
<li>Probleme bei Raubvögeln</li>
<li>Auch die Menschen sind betroffen</li>
<li>Unser langer Leidensweg</li>
<li>Die Lehren aus dem ganzen Fall</li>
<li>Finanzielle Konsequenzen</li>
</ol>
<h2><strong>Der Landwirtschaftsbetrieb Rütli</strong></h2>
<ul>
<li> Landwirtschaftlicher Pachtbetrieb am Stadtrand von Winterthur in Reutlingen.</li>
<li> Bewirtschaftet seit 1974.</li>
<li> Meisterprüfung 1981 mit Lehrlingsausbildung.</li>
<li> Bewirtschaftet nach IP – Richtlinien seit 1993.</li>
<li> Im Mai 1999, Inbetriebnahme einer GSM 1800 Antenne durch die Mobilfunkfirma.</li>
<li> Im Juni 2006, Abbruch der Antenne.</li>
</ul>
<h2><strong>Schäden beim Rindvieh</strong></h2>
<p><strong><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/rindviehschaeden.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-466" title="rindviehschaeden" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/rindviehschaeden.jpg" alt="" width="519" height="204" /></a><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Anfang Juni 2000 kam das erste Kalb mit weisser Pupille zur Welt, Mitte Juni das Zweite, dann das Dritte ….</li>
<li>Man glaubte mir anfangs nicht, bis ich am 18.12.2001 zwei Tiere bei Professor Dr. Bernhard Spiess im Tierspital an der Universität Zürich untersuchen ließ.</li>
<li><strong>Ingesamt 50 Kälber geschädigt.</strong></li>
<li>Diagnose: <strong>Nukleärer Katarakt!</strong> (Grauer Star)</li>
</ul>
<h3>Abszesse und Geschwüre</h3>
<ul>
<li>Auch viele Kühe hatten Probleme.<br />
Am ganzen Körper Abszesse und Entzündungen.</li>
<li>5 Kühe umgestanden (verendet) oder notgeschlachtet.</li>
<li>2 Kühe wurden im veterinärmedizinischen Universitätsspital untersucht und geschlachtet.</li>
<li>Man fand sogar Abszesse im Herzmuskel.</li>
</ul>
<h3>Ist es Bovine Virus Diarrhoe (BVD) ?</h3>
<p>Bei der Bayerischen Rinderstudie wurde diese Krankheit damals nämlich nicht untersucht.</p>
<ul>
<li> 18.12.01 Erste Untersuchung der 2 Kälber im Tierspital durch PD. Dr. Michael Hässig, Bestandesmedizin.</li>
<li> 21.12.02 Alle Kühe untersucht durch den Hoftierarzt.</li>
</ul>
<p>Ergebnis: Kein PI-Tier, d.h. Streuertier gefunden.<br />
<strong>BVD ist kein Problem auf unserem Hof.</strong></p>
<h3>Listen der geschädigten Tiere (ab 2000 bis 30. Juni 2009)</h3>
<p><em>(Klick auf Bild für Vergrößerung!)</em><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2000-02.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2000-02.jpg"> </a></p>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2000-02.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-467" title="erkrankungen2000-02" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2000-02-300x173.jpg" alt="" width="300" height="173" /></a><br />
<a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2002-06.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-468" title="erkrankungen2002-06" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2002-06-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /></a></p>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2007-09.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-469" title="erkrankungen2007-09" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/erkrankungen2007-09-300x128.jpg" alt="" width="300" height="128" /></a></p>
<p>Drei Jahre nach dem Abschalten der Antenne, haben die Professoren Bernhard Spiess und Michael Hässig beschlossen, die Untersuchungen abzuschließen.</p>
<h2><strong>Probleme bei Raubvögeln</strong></h2>
<p>betreut durch Ulrich Thomas, Ornithologischer Verein Winterthur</p>
<p>Seit 1999 hatten wir keine erfolgreiche Brut mehr in beiden unserer Brutkästen.</p>
<h3>In der Stallscheune1999 Schlüpften 5 junge Schleiereulen.</h3>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/stallscheune.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-470" title="stallscheune" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/stallscheune.jpg" alt="" width="467" height="209" /></a></p>
<ul>
<li>Nach dem Einschalten der Antenne im Mai, verendeten alle Tiere Mitte Juni.</li>
<li>2000 Kasten nicht angeflogen.</li>
<li>2001 Falken, Eier: 2 mal 5 Stück aber nicht gebrütet, verlassen.</li>
<li>2002 Kasten nicht angeflogen.</li>
<li>2003 Schleiereulen; 5 Junge alle verendet. Messung GSM Strahlung: 0.63 V/m.</li>
<li>2004 Nicht angeflogen.</li>
<li>2005 Nicht angeflogen.</li>
<li>2006 Nicht angeflogen.</li>
<li>2007 3 Falken kämpften um den Kasten.</li>
<li>2008 Nicht angeflogen, aber wir hatten 10 Milane in unserem Gebiet gesichtet.</li>
</ul>
<h3>In der Scheune direkt neben der Antenne</h3>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/antenne.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-471" title="antenne" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/antenne.jpg" alt="" width="505" height="227" /></a></p>
<ul>
<li>1999 – 2003 Nicht mehr angeflogen.</li>
<li>2004 Eine Entenart legte 2 mal 5 Eier. Wieder verlassen bzw. nicht mehr betreut.</li>
<li>2005 Flogen wieder Enten auf die Scheune zu und ich meldete es dem Betreuer des Vogelschutzvereins. Es hatte insgesamt 22 Eier, die wir Ende Juli alle entfernten.</li>
<li>2006 Nicht angeflogen.</li>
<li>2007 3 Falken kämpften um den Kasten.</li>
<li>2008 Nicht angeflogen, aber wir hatten10 Milane in unserem Gebiet.</li>
<li>2009 Kastentüre offen.</li>
</ul>
<h2><strong>Auch die Menschen sind betroffen</strong></h2>
<p>Der Gesundheitszustand bei uns verschlechterte sich zusehends: Verhärtungen des Fettgewebes, Verspannungen der Muskeln, Ohrensausen, Schwindelanfälle.</p>
<ul>
<li>2001 Befund nach Arztbesuch: untypisches Weichteilrheuma. Konsum von Schmerzmitteln und Psychopharmaka.</li>
<li>2002 Als keine Besserung eintrat, Besuch bei Naturarzt J. Schmid in Heiden. Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen festgestellt und Eiweissüberschuss im Blut. Entgiftung des Körpers durch homöopathische Medikamente und vegane Ernährung.</li>
</ul>
<h3>Mein Blutbild im Dunkelfeld-Mikroskop</h3>
<p>Zu Beginn des „Projekt Set-up‘s“ für die Rinderstudie, ließ auch ich wieder mein Blut untersuchen. Ergebnis: Geldrollenbildung der roten Blutkörperchen bei Bestrahlung.</p>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/geldrollenblutbild.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-472" title="geldrollenblutbild" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/geldrollenblutbild.jpg" alt="" width="641" height="273" /></a></p>
<ul>
<li>15. März 2004 Antenne BAKOM-registriert: Geldrollen vorhanden</li>
<li>17. Mai 2004 Antenne <strong>nicht registriert</strong>: keine Geldrollen vorhanden</li>
<li>21. Juli 2004 Antenne wieder registriert: Geldrollen vorhanden</li>
</ul>
<h3>Unregelmässigkeiten beim Antennenbetrieb</h3>
<ul>
<li>Das Bundesamt für Kommunikation registriert die Mobilfunkanlagen aller Betreiber auf<a href="http://www.funksender.ch/" target="_blank">www.funksender.ch</a></li>
<li>In dieser öffentlich zugänglichen Datenbank ist u.a. auch registriert, mit welcher Leistung die Antennen strahlen.</li>
<li>Im Verlauf des gesamten Untersuchungszeitraums haben die Beteiligten merkwürdige Unregelmäßigkeiten festgestellt und diese ständig dokumentiert.</li>
<li>Beispielsweise hat man im Vorfeld von geplanten Blutuntersuchungen festgestellt, dass die Sendeleistung verändert oder die Antenne sogar ganz abgestellt wurde.</li>
<li>Sind das alles bloss Zufälle?</li>
</ul>
<h2><strong>Der lange Leidensweg und wie wir uns aus den Klauen des Mobilfunks befreit haben</strong></h2>
<ul>
<li>bis Sept. 01 7 Kälber und 3 Kühe geschädigt. Das war für uns genug, und dann wollten Sie die Anlage noch auf UMTS ausbauen.</li>
<li>Sept. 01 Bericht im „Der Landbote“.</li>
<li>Dez. 01 Diagnose durch Prof. Dr. Bernhard Spiess, Univ. Zürich</li>
<li>Feb. 02 Hilferuf an Parteien und Organisationen – ohne Erfolg.</li>
<li>Juli. 02 <strong>Mobilfunkfirma</strong> macht den Vorschlag, alle Tiere noch auf andere Krankheiten untersuchen zu lassen. Im Gegenzug sollten wir das Einverständnis für den UMTS-Ausbau geben.</li>
<li>Nov. 02 Bestandesuntersuchung und Beratung durch PD. Dr. Michael Hässig, Univ. Zürich; auf eigene Rechnung.</li>
<li>Nov. 02 Auskunft durch Nationalrat Max Binder, dass eine Ombudsstelle für Mobilkommunikation geschaffen worden sei.</li>
<li>Nov. 02 Dokumentation „Fall Reutlingen“. Erstellt von meinem Sohn Christoph Sturzenegger, Bauingenieur FH. Wird der neuen Ombudsstelle Mobilkommunikation in Bern übergeben.</li>
<li>Dez. 02 Bericht über die Ombudsstelle im „Beobachter“ und erste Kontaktaufnahme mit uns, durch den Fürsprecher Rolf Lüthi und Ombudsfrau Ständerätin Erika Forster.</li>
<li>Jan. 03 Anfrage an das Bundesamt für Veterinärwesen. PD Dr. Katharina Stärk macht eine Umfrage bei allen Tierärzten.</li>
<li>Jan. 03 Viele interessante Gespräche auf unserem Hof mit der bis Ombudsstelle. Ständerätin Erika Forster und Fürsprecher Rolf</li>
<li>Nov. 03 Lüthi sowie PD. Dr. Michael Hässig, Universität Zürich und Herrn Eberle von der<strong>Mobilfunkfirma</strong>.</li>
<li>Nov. 03 <strong>Mobilfunkfirma </strong>traut den Untersuchungsresultaten der Universität Zürich nicht, denn sie seien dort angeblich zu sehr auf elektromagnetische Felder (EMF) fixiert.</li>
<li>Dez. 03 <strong>Mobilfunkfirma </strong>stellt den Rindergesundheitsdienst an, um mögliche Krankheiten zu finden. Zuerst mit, dann ohne Erfolg.</li>
<li>Dez. 03 Rindergesundheitsdienst lässt mich und den ganzen Tierbestand auf Tuberkulose untersuchen.</li>
<li>Jan. 04 Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) wird zu unserem Fall eingeschaltet.</li>
<li>Feb. 04 Treffen mit Vertretern verschiedener Amts- und Forschungsstellen der Schweiz auf unserem Hof. Lagebesprechung in Zürich, Ausarbeitung einer Untersuchungsstudie und Erteilung eines Auftrages an das Bundesveterinäramt.<br />
Protokoll wurde durch <strong>Mobilfunkvertreter </strong>geschrieben!</li>
<li>Mai 04 Projektgutachten erstellt durch BVET von PD Dr. Katharina Stärk und Dr. Antonia Ganser<br />
(Untersuchungen an Tier, Futter und Umwelt).<br />
Projektstart durch Tierspital Zürich mit ersten Blutentnahmen und Untersuchungen von Augen. Erhebung des Ist-Zustandes gemäss Studienplanung.</li>
</ul>
<h3>Bestandesuntersuchung am Tierspital Zürich, 2004</h3>
<ul>
<li>Bestandesuntersuchung mit erweiterter Anamnese</li>
<li>15 Sektionen von Kälbern, respektive des Kopfes</li>
<li>allgemeine bakteriologische Untersuchung</li>
<li>Tuberculintest</li>
<li>Selen</li>
<li>metabolisches Profil (15 Parameter)</li>
<li>Mykotoxine: Zearalenon, T2, Deoxynivalenon</li>
<li>Leptospiren</li>
<li>Chlamydien</li>
<li>Neospora</li>
<li>BVD</li>
<li>parasitologische Untersuchung (14 Erreger)</li>
<li>Hämatologie inkl. Differenzialblutbild</li>
<li>Brucellen</li>
<li>A.pyogenes</li>
<li>Coxiellen</li>
<li>klinische Untersuchung am Tierspital und vor Ort</li>
<li>Futteranalyse</li>
<li>Kriechströme</li>
<li>Elektromagnetische Felder im Niederfrequenzbereich</li>
<li>Elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich</li>
<li>BKF (OHV-2)</li>
<li>Quecksilber</li>
<li>Cadmium</li>
<li>Blei</li>
<li>Schimmelpilze</li>
<li>Hefen</li>
<li>Arboviren (Situationsanalyse)</li>
</ul>
<p><strong>kein Hinweis auf Ätiologie</strong></p>
<ul>
<li>Mai 04 Unsere Tiere waren ruhiger und uns ging es besser. Anlässlich einer Besprechung wurde klar verneint, dass an der Antenne etwas verändert wurde.  Meine Blutwerte zeigten aber etwas anderes!</li>
<li>Juni 04 Entdeckung auf der BAKOM Homepage, das die Antenne nicht mehr registriert ist. Aussage vom BAKOM an Fremdpersonen: „nicht registriert gleich nicht in Betrieb“. Das Bundesveterinäramt in Bern stellte fest, dass die Antennenanlage seit 1. April 04 nicht mehr registriert war.</li>
<li>Sept. 04 Erster Entwurf der Vereinbarung zwischen allen Beteiligten der Untersuchungsstudie.</li>
<li>Okt. 04 <strong>Mobilfunkfirma </strong>bringt wieder den UMTS-Ausbau ins Spiel.</li>
<li>Nov. 04 Nach mehreren Änderungsvorschlägen ist alles geplatzt. <strong>Mobilfunkfirma</strong>unterschreibt die Vereinbarung nicht.</li>
<li>Nov. 04 Ombudsstelle gescheitert; verlassen den Fall Reutlingen mit einer Empfehlung.</li>
<li>Dez. 04 Unser Vorschlag: Anlage in spätestens 18 Mt. abbrechen.</li>
<li>Dez. 04 <strong>Mobilfunkfirma </strong>macht den Gegenvorschlag, nach zirka 18 Monaten die Antenne abzubrechen, mit der Klausel: „es kann auch länger gehen“, wenn kein Standort gefunden wird. Vorschlag wird von uns abgelehnt ! Wir verlassen unter großem Protest die Sitzung in Zürich und erklären, damit an die Medien zu gehen. Am nächsten Tag erfolgte ein Anruf vom Bauchef der <strong>Mobilfunkfirma</strong>: Wir sollten besser nicht an die Medien gehen, sondern eine einvernehmliche Lösung anstreben.</li>
<li>Jan. 05 Mitte Januar Vereinbarung ausgehandelt auf 18 Monate und keinen Tag länger, rückwirkend auf den 1. 1. 2005.</li>
<li>Juni 06 Abbruch der ganzen Anlage und Aufstellung einer mobilen Antennenanlage (temporär) bei der Autobahnraststätte Forenberg Süd.</li>
<li>Sept. 06 Ausbau der bestehenden Swisscom-Antenne Forenberg Nord durch den <strong>Mobilfunkbetreiber</strong>. Ein Hauptstrahl der Anlage wurde dabei exakt auf unseren Hof ausgerichtet!</li>
<li>Juni 09 Prof. Dr. Bernhard Spiess, zuständig für die Augenuntersuchungen, und Prof. Dr. Michael Hässig, zuständig für die Bestandesuntersuchungen, haben ihre Abklärungen drei Jahre nach dem Abbruch der Mobilfunkantenne beendet.</li>
</ul>
<p><strong>Die Untersuchungsresultate der Veterinärmediziner von der Universität Zürich führen für mich zu einer klaren Aussage.</strong></p>
<h3>Schadensverlauf über die gesamte Zeit</h3>
<p>Auftreten von nukleärem Katarakt im Vergleich zu allen Neugeburten (Stand 30.6.2009)<br />
<em>(zur Vergrößerung auf Bild klicken!)</em></p>
<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/schadensverlauf.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-473" title="schadensverlauf" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/07/schadensverlauf-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a></p>
<h3>Unser Hof ist leider kein Einzelfall</h3>
<ul>
<li>2009 Feldstudie der Uni Zürich: Von 253 untersuchten Kälbern waren 79 geschädigt. Es besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen Grauem Star und der Nähe zu einer Mobilfunkantenne. (Hässig et al., Schweizerisches Archiv für Tierheilkunde (2009) 15, 471-478).</li>
<li>2008 Hof Weber, Hadlikon: Antenne inzwischen abgebrochen.</li>
<li>2006 Projekt 21 des BVET: Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Problemen bei Milchkühen und nahen Mobilfunkantennen.</li>
<li>2005 Hof Inauen, Istighofen: Gesundheitsschäden durch Tierärzte dokumentiert und dem BAFU gemeldet.</li>
<li>2005 Hof Baumgartner, Istighofen: Gesundheitsschäden durch Tierärzte dokumentiert und dem BAFU gemeldet.</li>
<li>2003 Hof Räss, Hirschberg: Veterinärmediz. Dienst eingeschaltet.</li>
<li>2000 Bayer. Rinderstudie: es wurden Schäden wissensch. beschrieben. Es melden sich immer mehr Kollegen mit ähnlichen Problemen bei mir. Man hört auch von Betroffenen, die ganz plötzlich schweigen.</li>
</ul>
<p><strong>Die Mobilfunklobby und das BAKOM bestreitet immer noch stur jeden Zusammenhang mit der Antennenstrahlung.</strong></p>
<h3>Ausländische Studien mit ähnlichen Ergebnissen</h3>
<p>Beispiele aus dem<strong> </strong><a href="http://www.emf-portal.de/" target="_blank"><strong>www.emf-portal.de</strong></a></p>
<ul>
<li>Rinderaugenstudie; Örtliche Wirkungen von Mikrowellenbefeldung auf die intakte Augenlinse unter Kultur-Bedingungen </li>
<li>In vitro-Untersuchungen mikrowellen-induzierter Katarakt-Wechselwirkung zwischen der Expositionsdauer und der Dosisleistung gepulster Mikrowellen.</li>
<li>In vitro-Untersuchungen zum mikrowellen-induzierten Katarakt. II. Vergleich von Schäden, die bei kontinuierlicher Welle und gepulsten Mikrowellen beobachtet wurden.</li>
</ul>
<h3>Bundesbehörden beteiligen sich auch an Studien</h3>
<p>Beispiel: Projekt 21 der Forschungsstiftung Mobilkommunikation, 2005-2006 vom Bundesveterinäramt (BVET) durchgeführt.</p>
<p>„Zusammenhang zwischen EMF Exposition von Basisstationen und ausgewählten Leistungsindikatoren von Milchkühen innerhalb eines Pilotgebiets.“ (Befragungen und Messungen; Leistungsindikatoren fehlen).</p>
<p><strong>Man hat mir erklärt, dass aus finanziellen Gründen keine weiteren Auswertungen betreffend der Milchkühe durchgeführt wurden.</strong></p>
<p><strong>Merkwürdigerweise steht im Bericht aber Folgendes:</strong><br />
„Fünfzig Prozent der in der Umfrage angegebenen Beschwerden betrafen Milchkühe, genannt wurden vor allem Fruchtbarkeitsprobleme, Euterentzündungen und Aborte, welche gemäss Selbstdeklaration der Landwirte in 64% der Fälle angeblich mit dem Erstellen einer Sendeanlage begonnen oder zugenommen haben.“</p>
<p><strong>Wer hat die notwendigen Auswertungen blockiert ?</strong></p>
<h3>Zusammenfassung der Studienergebnisse</h3>
<ul>
<li>Während der Zeit, in der die Antenne in Betrieb war, kamen insgesamt 50 Kälber mit Grauem Star (nukleärem Katarakt) auf die Welt.</li>
<li>Weitere gesundheitliche Schäden bei Mensch und Tier wurden in dieser Zeit festgestellt und dokumentiert.</li>
<li>Vor und nach dem Betrieb der Antenne gab es diese Probleme nicht.</li>
<li>Die zusätzliche Feldstudie der Uni Zürich hat ergeben, dass es bei vielen anderen Höfen in der Schweiz die gleichen Probleme gibt.</li>
<li>Studien im Ausland zeigen ebenfalls Probleme bei bestrahltem Nutzvieh.</li>
<li>Was will man mit dem vorzeitig abgebrochenen Projekt 21 vertuschen?</li>
<li>Es wurden laufend Strahlungsmessungen im und um den Stall durchgeführt.</li>
<li>Die gemessene Feldstärke bewegte sich zwischen 0.1 V/m (30 μW/m2) und 0.3 V/m (250 μW/m2) im Stall und bis 0.63 V/m (1000 μW/m2) auf der Weide.</li>
<li>Der maximale Immissionsgrenzwert in der Schweiz liegt bei 61 V/m (10‘000‘000 μW/m2) und der maximale Anlagegrenzwert bei 6 V/m (100‘000 μW/m2).</li>
<li><strong>Welcher vernünftige Mensch glaubt noch, dass wir durch die viel zu hohen Grenzwerte ausreichend geschützt sind?</strong></li>
</ul>
<h3>Wie geht es unserem Hof ?</h3>
<ul>
<li>Nach dem Abbruch der Antenne im Juni 2006, wurden im letzten Untersuchungszeitraum von März 2008 bis 30. Juni 2009 keine Kälber mehr mit sichtbarem nukleärem Katarakt geboren.</li>
<li>Wir warten gespannt darauf, dass jetzt wieder vermehrt Raubvögel erfolgreich bei uns nisten.</li>
<li>Die meisten unserer eigenen Beschwerden sind auch verschwunden.</li>
<li>Es gibt allerdings immer noch vereinzelt Auffälligkeiten. Wir vermuten einen Zusammenhang mit der direkt auf uns ausgerichteten Ersatzantenne bei der Autobahnraststätte Forenberg Nord.</li>
<li>Wir gehen heute viel vorsichtiger mit der ganzen Funktechnologie um.</li>
<li>Wir raten aufgrund unserer Erfahrungen allen Behörden und Politikern dringend, die Risiken der Funktechnologie nicht zu unterschätzen.</li>
<li>Wir tragen jetzt systematisch Informationen über die vielen anderen Fälle in der Schweiz zusammen.</li>
</ul>
<h2><strong>Wie soll man sich künftig verhalten?</strong></h2>
<ul>
<li>Betroffene müssen immer alles zu 100% dokumentieren.</li>
<li>Von allen, egal ob von Mobilfunkern, Politikern, Behörden und Beamten, man muss immer alles schriftlich verlangen und aufbewahren.</li>
<li>Geplante Antennen: Bei möglichst allen Anwohnern laufend den Gesundheitszustand (Blutwerte, Herztätigkeit, Urin, Speichel etc.) aufnehmen und laufendStrahlungsmessungen durchführen lassen.</li>
<li>Von wichtigen Dokumenten Kopien anfertigen und unbedingt eingeschrieben zur Kenntnisnahme an die zuständigen Behörden (Gesundheit, Bau etc.) und möglichst auch an Politiker schicken.</li>
<li>Immer auf Tiere im Einzugsgebiet von Antennen achten (Nutzvieh, Haustiere, Vögel, Fledermäuse, Bienen etc.).</li>
<li><strong>Alte Volksweisheit: Denn was auf der Unwahrheit aufgebaut ist, hat meistens ein jähes Ende.</strong></li>
<li>Oder wir können weiterhin den Kopf in den Sand stecken…</li>
</ul>
<h2><strong>Finanzielle Konsequenzen</strong></h2>
<ul>
<li>Verlust von Tieren</li>
<li> Zusätzliche Tierarzt- und Laborkosten</li>
<li> Reproduktionskosten (Abfall der Leistungswerte)</li>
<li> Erhöhte Gesundheitskosten</li>
<li> Mehraufwand (gebundene Arbeitskraft)</li>
<li> Anwalts- und Gerichtskosten</li>
</ul>
<p>… und das alles gemäss dem Motto:</p>
<h2><strong>David gegen Goliath</strong></h2>
<p><strong>Herzlichen Dank für die Unterstützung während der langen Zeit</strong></p>
<ul>
<li>meiner Frau Hildegard sowie den Söhnen Hansueli und Beat;</li>
<li>ganz besonders danke ich meinem Mitstreiter-Sohn Christoph;</li>
<li>der Universität Zürich, Departement für Nutztiere, Prof. Dr. Michael Hässig;</li>
<li>der Universität Zürich, Abteilung für Veterinär-Ophthalmologie, Prof. Dr. Bernhard Spiess;</li>
<li>Royal Veterinary College, London, Prof. Dr. Katarina Stärk, Dr. Antonia Ganser, ehemals BVET;</li>
<li>Gigaherz.ch, Hans-Ulrich Jakob;</li>
<li>der Bürgerwelle Schweiz, Peter Schlegel;</li>
<li>und allen anderen Mitstreitern.</li>
</ul>
<h3>Kontakt</h3>
<p>Hans Sturzenegger<br />
Gusslistrasse 30<br />
CH-8404 Reutlingen<br />
eMail: <a href="mailto:antennenhof@gmail.ch" target="_blank">antennenhof@gmail.ch</a></p>
<p>Die vorliegende Dokumentation darf nur unverändert und kostenlos verbreitet werden.<br />
Jegliche kommerzielle Nutzung bedarf der ausdrücklichen und schriftlichen Genehmigung des Verfassers.</p>
<p>Meinen aufwendigen Kampf gegen die Mobilfunklobby habe ich bislang aus eigener Tasche finanziert. Für den weiteren, notwendigen Kampf vor den Gerichten bin ich um Spenden jeglicher Art dankbar.<br />
<strong>Das Spendenkonto lautet:</strong><br />
IBAN: CH42 0900 0000 8751 3057 7<br />
BIC: POFICHBEXXX</p>
<h3>Umfrage</h3>
<p>Leider sind die auf meinem Hof festgestellten Probleme kein Einzelfall. Immer mehr Berufskollegen berichten von ähnlichen Schäden bei ihrem Vieh. Die zuständigen Behörden unternehmen in der Regel nichts. Aus diesem Grund trage ich laufend Berichte über weitere Schadensfälle zusammen.</p>
<p>Bitte senden Sie mir eine kurze Mitteilung über die auf Ihrem Hof festgestellten Probleme, nachdem eine Mobilfunkantenne in der Nähe gebaut wurde. Folgende Informationen sind dabei wichtig:</p>
<p>1) Name, Adresse, Telefonnummer und eMail-Adresse.<br />
2) Kurze Beschreibung der Schäden und ab wann sie auftraten.<br />
3) Was hat der Vieharzt festgestellt?<br />
4) Wurden die zuständigen Behörden informiert und wie haben sie reagiert?<br />
5) Entfernung bis zur nächsten Mobilfunkantenne oder zum nächsten Rundfunksender.<br />
6) Wurden Strahlungsmessungen durchgeführt?</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ökotest: Fast alle Luftmatratzen sind giftig!</title>
		<link>http://www.giftig.me/2010/06/okotest-fast-alle-luftmatratzen-sind-giftig/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 20:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Kleidung & Spielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Andere Giftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Gift]]></category>
		<category><![CDATA[Luftmatratzen]]></category>
		<category><![CDATA[Matratzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Luftmatratzen können Kinder viel Spaß haben. Angesichts der Ergebnisse unseres Tests geht man aber besser ohne Plastik zum Planschen. Nur ein Produkt war halbwegs in Ordnung. An die drei Wochen Urlaub am Mittelmeer, als ich sieben Jahre alt war, habe ich eine Erinnerung, die alle anderen überstrahlt: das kleine, aufblasbare &#8220;Surfbrett&#8221;. Es hatte einen <a href="http://www.giftig.me/2010/06/okotest-fast-alle-luftmatratzen-sind-giftig/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/06/95343-g.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-346" title="95343-g" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/06/95343-g.jpg" alt="" width="470" height="180" /></a></p>
<p>Mit Luftmatratzen können Kinder viel Spaß haben. Angesichts der Ergebnisse unseres Tests geht man aber besser ohne Plastik zum Planschen. Nur ein Produkt war halbwegs in Ordnung.</p>
<p>An die drei Wochen Urlaub am Mittelmeer, als ich sieben Jahre alt war, habe ich eine Erinnerung, die alle anderen überstrahlt: das kleine, aufblasbare &#8220;Surfbrett&#8221;. Es hatte einen blauen und einen roten Streifen und konnte eigentlich nur ein, bestenfalls zwei Kinder tragen. Meine Freundinnen und ich verbrachten trotzdem ganze Tage damit, zu versuchen, zu dritt darauf zu sitzen oder &#8211; noch besser &#8211; zu stehen. Immer, wenn wir es fast geschafft hatten, flutschte das &#8220;Brett&#8221; weg oder sank oder es kam eine Welle, die uns alle drei plus Unterlage einmal kräftig würfelte. Es war einer der besten Urlaube.<br />
Kinder lieben Wasser. Wenn es in diesen Sommerferien also nicht direkt ans Meer oder an den See geht, werden Ausflüge an einen Badesee oder ins Freibad für die meisten zu den Highlights gehören. Wasserspielzeuge wie aufblasbare Tiere und Luftmatratzen gehören einfach dazu.<br />
Leider haben sich Luftmatratzen und ähnliche Produkte in vergangenen Tests fast immer als hoch schadstoffbelastet erwiesen. So strotzten die Luftmatratzen und Schlauchboote in unserem letzten großen Test vor fünf Jahren geradezu vor gesundheitlich bedenklichen Weichmachern. Wir wollten wissen, ob sich die Lage mittlerweile gebessert hat und haben 13 Luftmatratzen in die Labore geschickt.</p>
<p>Das Testergebnis<br />
&#8230;könnte wirklich schlechte Laune machen. Bis auf eine Matratze fallen alle mit &#8220;ungenügend&#8221; durch. Obwohl die bedenklichen Phthalatweichmacher inzwischen in Spielzeug gesetzlich reglementiert sind, wurden sie in einigen Produkten wieder in rauen Mengen nachgewiesen. Und die von ÖKO-TEST beauftragten Labore deckten noch allerlei andere Probleme auf.</p>
<p>In jeweils vier Luftmatratzen stecken erhöhte und stark erhöhte Gehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Viele PAK gelten als krebserregend. Sie können über die Haut aufgenommen werden. In Produkten mit Hautkontakt haben sie deshalb nichts zu suchen, schon gar nicht, wenn fast der ganze Körper mit der Luftmatratze in Berührung kommt.<br />
Manche Luftmatratzen bestehen zu mehr als 20 Prozent aus bedenklichen Phthalaten</p>
<p>Die The Wet Set 18-Taschen Liege-Matratze, die Blue Shark Fun Luftmatratze und die Sevylor Wasser-Hängematte Fisch enthalten große Mengen des bedenklichen Weichmachers Diisononylphthalat (DINP). Die untersuchten Mischproben aus Matratzenmaterial und Ventil bestanden zu 20 bis über 30 Prozent aus DINP. In dem Produkt von Sevylor wurden auch noch mehr als 0,1 Prozent des als fortpflanzungsgefährdend eingestuften Phthalats DEHP nachgewiesen. DINP darf in Spielzeug, das in den Mund genommen werden kann, DEHP in Spielzeug generell nicht zu mehr als 0,1 Prozent enthalten sein.</p>
<p>Welche Luftmatratzen als Spielzeug gelten und welche nicht, ist allerdings nicht klar geregelt. Manche Untersuchungsbehörden würden die Frage nach der Größe der Luftmatratze beurteilen, andere schauen sich die Aufmachung an, und ob das Produkt etwa in einer Spielwarenabteilung angeboten wird. Wir sind der Ansicht, dass alle Luftmatratzen im Test für Kinder ansprechend sind. Unabhängig von der Frage, ob gegen Gesetze verstoßen wird, oder nicht, werten wir die stark erhöhten Gehalte an den bedenklichen Phthalaten deshalb um fünf Noten ab.</p>
<p>Anders als noch vor fünf Jahren stecken Phthalate immerhin nicht mehr in allen PVC-Luftmatratzen. Acht Prüflinge waren frei davon. Die Anbieter haben auf alternative Weichmacher wie DINCH oder DEHT umgestellt. Diese sind im Vergleich die bessere Alternative, allerdings lösen auch sie sich wieder aus dem Kunststoff, und die Wirkung auf Mensch und Umwelt ist noch nicht hinreichend klar, weshalb wir auch diese Weichmacher abwerten, aber nur um eine Note.<br />
Aus vielen Produkten löste sich nervengiftiges Phenol und das Lösemittel Isophoron</p>
<p>Aus neun Luftmatratzen löste sich Phenol, das zu Nervenstörungen führen kann. Das Lösemittel Isophoron kritisieren wir in acht Produkten. Im Zusammenhang mit Babybüchern hat das Bundesinstitut für Risikobewertung bereits 2002 festgestellt, dass man ein krebserzeugendes Potenzial von Isophoron nicht ausschließen kann und es in Spielzeug so weit wie möglich reduziert werden soll.</p>
<p>Die mit Baumwolle beschichtete Gummimatratze, die wir auf der Suche nach weniger schadstoffträchtigen Materialien mit in den Test genommen hatten, entpuppte sich als große Enttäuschung. Zwar ist die Royalbeach Gewebe-Sitz-Liegematratze tatsächlich frei von Phthalaten. Dafür ist sie am stärksten mit PAK belastet, darunter die besonders kritische Leitsubstanz Benzo(a)pyren. Außerdem löste sich im Labor das bedeutende Allergen 2-Mercaptobenzothiazol.<br />
Viele Luftmatratzen wurden in China hergestellt. Nicht alle Anbieter informieren über das Produktionsland</p>
<p>Einzig die Sun &amp; Sea Polyester-Liegematratze, die außen mit textilem Polyester-Material überzogen ist, schneidet nicht katastrophal ab. In puncto Inhaltsstoffe bekommt sie nur für PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe und den alternativen Weichmacher DINCH Punktabzug. Gäbe es nicht auch noch einen Kritikpunkt bei der Deklaration, hätten wir ihr sogar ein Gesamturteil &#8220;befriedigend&#8221; gegeben. Auf der Luftmatratze fehlt uns &#8211; wie auf einigen anderen auch &#8211; der sinnvolle Hinweis, dass Kinder sie nur unter Aufsicht und nur in flachem Wasser benutzen sollten. Dass die Warnung bei der Sun &amp; Sea in der Bedienungsanleitung auftaucht, reicht aus unserer Sicht nicht aus, weil nicht davon auszugehen ist, dass Verbraucher den Zettel aufbewahren und mit an den Strand nehmen werden.</p>
<p>Nur bei knapp der Hälfte der Produkte war das Herstellungsland angegeben. Wir fragten bei den Anbietern nach: Zwei gaben uns die Information, von dreien kam diesbezüglich keine Antwort. Bei allen Luftmatratzen, deren Herstellungsland wir nun kennen (siehe Tabelle), ist es China.</p>
<p>So baden Kinder sicher mit Luftmatratzen</p>
<p>Aufblasbare Wasserspielzeuge und Luftmatratzen sind keine sicheren Hilfsmittel zum Baden oder Schwimmen, warnen Experten. Besonders Kindern können Luftmatratzen ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln, oder sie vergessen in der Begeisterung über ein großes Wassertier, wie weit sie sich schon vom Ufer entfernt haben. Auch Erwachsene lassen sich häufig von der Gemütlichkeit der Luftmatratze dazu verleiten &#8211; und einfach treiben. &#8220;Unsere Einsatzkräfte berichten in jeder Sommersaison von abgetriebenen Luftmatratzen mit Personen, die erschöpft und weit vom Ufer entfernt mit Motorrettungsbooten gerettet werden müssen&#8221;, sagt Martin Janssen von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). &#8220;Kinder auf Luftmatratzen müssen in jedem Fall gute Schwimmer sein, und ein erwachsener guter Schwimmer sollte immer in Griffweite sein.&#8221; Und auch dann sollten Luftmatratzen nur in niedrigem Wasser genutzt werden, in dem die Kinder noch stehen können.</p>
<p>So haben wir getestet</p>
<p>Der Einkauf<br />
Wir haben gängige Modelle für Wasser und Strand eingekauft, die Eltern auch für ihre Kinder aussuchen könnten. Eine &#8220;Sonnenbräuner&#8221;-Matratze, die durch Spiegelungen noch mehr schädliche UV-Strahlung auf die Haut werfen soll, gehört nicht dazu — auch wenn es sie bei einem Spielzeugversender gegeben hätte. Die meisten Luftmatratzen zum Einsatz im Wasser bestehen nach wie vor aus PVC. Als mögliche Alternative haben wir eine Gummimatratze mit Baumwollbezug mit in den Test genommen. Die Preise der getesteten Luftmatratzen bewegen sich zwischen 3,99 und 23,50 Euro.<br />
Die Inhaltsstoffe</p>
<p>Das Prüfprogramm war umfangreich: Nicht immer ist auf Luftmatratzen das Material angegeben. Wir haben also als Erstes analysieren lassen, ob in den Matratzen PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe stecken. Ohne Weichmacher wäre PVC hart und spröde, weshalb wir natürlich nach Phthalaten und anderen Weichmacher fahnden ließen. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) werden manchmal absichtlich eingesetzt, etwa als Schädlingsbekämpfungsmittel während des Transports, oder verbleiben als Rückstände aus billigeren Weichmacherölen in den fertigen Kunststoffen. Isophoron ist ein (technisch eigentlich weitgehend vermeidbarer) Rückstand aus Druckfarben. Giftige zinnorganische Verbindungen werden in PVC unter anderem eingesetzt, um den Kunststoff stabil gegen die Einwirkung von Licht und Hitze zu machen.</p>
<p>Die Bewertung</p>
<p>Bei stark erhöhten Gehalten von Phthalaten oder PAK war klar: Die Luftmatratze ist durchgefallen und definitiv nicht empfehlenswert, auch wenn sie den gesetzlichen Anforderungen genügt. Andere Substanzen bewerteten wir weniger streng, zumal sich die Gehalte, etwa an zinnorganischen Verbindungen, noch in Grenzen hielten. Unter Weitere Mängel gab es Punktabzüge, wenn auf der Luftmatratze der wichtige Warnhinweis fehlte, dass Kinder sie nur in flachem Wasser und unter Aufsicht von Erwachsenen nutzen sollten.</p>
<p><em>(quelle http://oekotest.de &#8211; ÖKO-TEST Juni 2010 ) </em></p>
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		<title>Giftige Luft in den Flugzeugen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 13:14:04 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[2. Gift in Flugzeugen]]></category>
		<category><![CDATA[Andere Giftstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Wussten Sie schon welche gefährlichen Gift-Dämpfe es in Flugzeugkabinen gibt, weil die Luft in den Flugzeugen direkt bei den Turbinen angesaut wird ? In den Flugzeugkabinen atmen Sie kontaminierte Kabinenluft ein die mit gefährlichen Öldämpfen belastet ist . Film Bericht von &#8220;Das Erste&#8221; http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/4007888?pageId=&#038;moduleId=432744&#038;categoryId=&#038;goto=&#038;show= Tweet]]></description>
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<p>Film Bericht von &#8220;Das Erste&#8221;</p>
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