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	<title>giftig .me &#187; 1. Stevia Pflanze</title>
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	<description>Vergiftete Lebensmittel die ich unbedingt meide!</description>
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		<title>Was unterscheidet &#8220;Steviosid&#8221; und &#8220;Rebaudiosid&#8221;?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 00:16:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Stevia Pflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Dulcosid A]]></category>
		<category><![CDATA[Glykosiden]]></category>
		<category><![CDATA[Rebaudiosid]]></category>
		<category><![CDATA[Saccharose]]></category>
		<category><![CDATA[Steviablättern]]></category>
		<category><![CDATA[Steviosid]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Süße der Steviablätter wird von acht Glykosiden erzeugt, die in den Blättern enthalten sind. Im Einzelnen handelt es sich um Steviosid, Rebaudiosid A, C, D, E und F sowie Steviolbiosid und Dulcosid A. Den größten Anteil an den Wirkstoffen, die in den Steviablättern vorkommen, hat das Steviosid. Bei einzelnen Züchtungen wurde ein Anteil von <a href="http://www.giftig.me/2010/09/was-unterscheidet-steviosid-und-rebaudiosid/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Süße der Steviablätter wird von acht Glykosiden erzeugt, die in den Blättern enthalten sind. Im Einzelnen handelt es sich um Steviosid, Rebaudiosid A, C, D, E und F sowie Steviolbiosid und Dulcosid A. Den größten Anteil an den Wirkstoffen, die in den Steviablättern vorkommen, hat das Steviosid. Bei einzelnen Züchtungen wurde ein Anteil von bis zu achtzehn Prozent in den Blättern gemessen. Da es eine bis zu 400mal so große Süßwirkung wie Saccharose erzeugen kann, ist es hauptverantwortlich für die Süße der Steviablätter.</p>
<p>Steviosid, die Rebaudioside A und C sowie Dulcosid A gelten als die vier wichtigsten Steviol-Glykoside. Dabei werden Rebaudiosid A die besten sensorischen Eigenschaften aller vier zugeschrieben: es ist bei der geringsten Bitterwirkung am süßesten. Ist Steviosid nicht oder nur in geringen Mengen vorhanden, und beschränkt sich die Zusammensetzung der Steviaprodukte auf nahezu reines Rebaudiosid, kann keine bittere Wirkung mehr festgestellt werden.</p>
<p><iframe scrolling="No" marginheight="0" marginwidth="0" frameborder="0" width="638px" height="350px" src="http://www.affiliproducts.com/showProducts.aspx?ref=189043&#038;cID=81675"></iframe><br />
<!&#8211; END PARTNER PROGRAM &#8211;</p>
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		<title>Stevia Pflanze &#8211; Süßkraut &#8211; Zuckerersatz</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 00:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Stevia Pflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Stevia Pflanze]]></category>
		<category><![CDATA[Süßkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerersatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Stevia, auch Süßkraut oder Honigkraut genannt, ist eine ursprünglich aus Paraguay stammende Pflanze. Dort und im benachbarten Brasilien wird sie von den eingeborenen Guaraní-Indianern schon seit vielen Jahrhunderten als Süßstoff und als Mittel zur Heilung von Krankheiten verwendet. Bildquelle: don Quijote Nachdem Europäer schon im 16. Jahrhundert erstmals in Kontakt mit der Pflanze kamen, begann <a href="http://www.giftig.me/2010/09/stevia-pflanze-suskraut-zuckerersatz/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stevia, auch Süßkraut oder Honigkraut genannt, ist eine ursprünglich aus Paraguay stammende Pflanze. Dort und im benachbarten Brasilien wird sie von den eingeborenen Guaraní-Indianern schon seit vielen Jahrhunderten als Süßstoff und als Mittel zur Heilung von Krankheiten verwendet. </p>
<p>Bildquelle: don Quijote Nachdem Europäer schon im 16. Jahrhundert erstmals in Kontakt mit der Pflanze kamen, begann ein nach Paraguay ausgewanderter schweizer Botaniker Ende des 19. Jahrhunderts damit, sich wissenschaftlich mit ihr zu beschäftigen. </p>
<p>Die süßenden Bestandteile der Steviapflanze sitzen in ihren Blättern. Die wichtigsten davon sind &#8220;Steviosid&#8221; (bis zu 18 Prozent Anteil in den Blättern) und &#8220;Rebaudiosid A&#8221; (bis zu 4 Prozent), und sie können nach erfolgter Extrahierung und Reinigung zum Teil eine Süßkraft erreichen, die die des Zuckers um das mehr als 400fache übersteigt. </p>
<p>Da festgestellt werden konnte, dass Stevia nicht nur in der Lage ist, extrem stark zu süßen, sondern das Ganze auch noch frei von Kalorien, verbreitete sich der Konsum der Pflanze und der aus ihr gewonnene Auszüge im Laufe des 20. Jahrhundert in vielen Ländern der Erde. </p>
<p>Vorreiter der internationalen Nutzung war Japan. Dort wird Stevia seit etwa vier Jahrzehnten genutzt und ist sowohl in Form zahlreicher kosmetischer Artikel als auch in Form von Süßstoff als Bestandteil unzähliger Nahrungsmittel zu finden. </p>
<p>Bildquelle: St. Petersburg Times In den Vereinigten Staaten und in der Europäischen Union wurde der Nutzung von Stevia hingegen Steine in den Weg gelegt. Obgleich keine gesundheitsschädigende Wirkung festgestellt werden konnte, wurden nach der Veröffentlichung einer inzwischen widerlegten Studie, die ein Hersteller eines künstlichen Süßstoffes in Auftrag gegeben hatte, Handlungsschranken festgelegt. </p>
<p>Während diese Beschränkungen in den Vereinigten Staaten zum Teil bereits wieder zurückgenommen wurden, darf Stevia in den meisten Staaten der Europäischen Union bisher noch nicht als Lebensmittel deklariert werden. Erhältlich ist es stattdessen als kosmetisches Produkt. </p>
<p>Da eine Untersuchungsreihe in Zusammenarbeit zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) inzwischen die Unbedenklichkeit von Stevia festgestellt hat, ist mit der Zulassung des Verkaufs von Stevia als Lebensmittel auch am Europäischen Markt in absehbarer Zeit zu rechnen. </p>
<p>Frankreich griff dieser Entscheidung der Europäischen Union bereits im Jahre 2009 voraus und gestattete die Verwendung eines Bestandteils der Steviapflanze vorläufig schon jetzt als Süßungsmittel.</p>
<p>Belgien<br />
Der europäische Mittelpunkt der Steviaforschung </p>
<p>verfasst von S. Stolzenburg </p>
<p>Über viele Jahre wurde Stevia in großen Mengen nach Belgien importiert. So betrug das Einfuhrvolumen an Steviablättern in Deutschlands westlichen Nachbarn im Jahre 1989 beispielsweise neun Tonnen.1 Dies hielt bis Mitte der neunziger Jahre an, ehe von gesetzlicher Seite ein Riegel vorgeschoben wurde. Im Jahre 1997 wurde der Verkauf von lebenden Steviapflanzen in Belgien verboten, 2000 folgte das Verbot des Verkaufs von Steviablättern und Steviosid. Trotzdem &#8211; oder gerade deswegen &#8211; entwickelte sich in Belgien ein wichtiges Zentrum der Steviaforschung. Dabei handelt es sich um das &#8220;European Stevia Centrum&#8221; (ESC) an der Katholischen Universität Leuven.2 </p>
<p>Besonders Prof. Dr. Jan M.C. Geuns, der Leiter des ESC, hat sich in den letzten Jahren um die Forschung rund um die Steviapflanze verdient gemacht. Im Jahre 2006 gründete er gemeinsam mit dem Deutschen Peter Grosser und Mónica Lorenzo von &#8220;Anagalide&#8221;, einem spanischen Unternehmen, das in der chemischen Forschung tätig ist, eine gemeinnützige Organisation namens &#8220;European Stevia Association&#8221; (EUSTAS). Der Hauptsitz von EUSTAS befindet sich zwar in Spanien, die Aktivitäten sind jedoch so eng mit dem ESC verknüpft, dass sie hauptsächlich in Leuven stattfinden. So hat Prof. Geuns im Namen der EUSTAS seit 2006 zahlreiche Anträge bei der Europäischen Union eingereicht. Darunter befinden sich ein Antrag vom 5. Juli 2007, der die Zulassung von Steviapflanzen und getrockneten Steviapflanzen zum Ziel hatte3, sowie ein Antrag vom 26. September des gleichen Jahres, mit dem die Zulassung von Steviol-Glykosiden als Lebensmittelzusatzstoff erreicht werden sollte.4 </p>
<p>Über diese Antragstellungen hinaus hat es sich die EUSTAS zur Aufgabe gemacht, all diejenigen Aktivitäten zu fördern und zu koordinieren, &#8220;die sich auf die Forschung und gesundheitlichen Aspekte in Bezug auf die Pflanze Stevia Rebaudiana und den daraus abgeleiteten Inhaltsstoffen konzentrieren.&#8221;5 Dies beinhaltet unter anderem auch die Entwicklung eines europäischen Qualitätssiegels für Stevioside und die Durchführung von Informationsveranstaltungen und Tagungen. Am ESC der Katholischen Universität Leuven fanden deshalb bereits drei Konferenzen zu den Themen &#8220;Die Sicherheit von Steviosiden&#8221;6 (2006), &#8220;Steviol-Glykoside: technische und pharmazeutische Aspekte&#8221;7 (2008) sowie &#8220;Stevia in Europa&#8221;8 (2009) statt. </p>
<p>Über all dies hinaus bemüht sich das ESC um das Veröffentlichen von Forschungsberichten. So sind mit Unterstützung von Wissenschaftlern des ESC verschiedene Studien publiziert worden, die unter anderem die Unbedenklichkeit von Stevia und seinen Inhaltsstoffen bei der Verabreichung an Küken und Schweinen nachweisen konnten. Einen besonders deutlichen Hinweis gab Prof. Dr. Geuns in Bezug auf eventuelle Toxizität und Mutagenität von Steviabestandteilen: die Unbedenklichkeit sei &#8220;vollständig&#8221; gegeben, wenn Stevia als Süßstoff, also in relativ kleinen Mengen, verwendet werde.2 </p>
<p>Ein Hauptarbeitspunkt der EUSTAS ist zur Zeit die Entwicklung eines Kontrollsystems für Stevia und seiner Inhaltsstoffe. Dieses System soll die Reinheit und Qualität von Steviaprodukten garantieren, so dass der Verbraucher sicher sein kann, dass der Verzehr von Stevia unbedenklich für seine Gesundheit ist. Das Kontrollsystem sei laut EUSTAS dringend notwendig, da die Organisation für das Jahr 2010 mit der Zulassung von Stevia in der Europäischen Union rechnet. Zu diesem Zeitpunkt sollte alles vorbereitet sein, um den Endverbraucher schnellstmöglich mit qualitativ hochwertigen und gut durchdachten Steviaprodukten versorgen zu können.</p>
<p><iframe scrolling="No" marginheight="0" marginwidth="0" frameborder="0" width="638px" height="350px" src="http://www.affiliproducts.com/showProducts.aspx?ref=189043&#038;cID=81675"></iframe></p>
<p>Seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gibt es in Deutschland einige Forschungsprojekte, die sich mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union mit dem Anbau von Stevia Rebaudiana beschäftigen. Ihre Fäden laufen an der Universität Hohenheim zusammen. Die Europäische Union ließ Forscher der Stuttgarter Hochschule die Bedingungen für einen eventuellen Anbau von Stevia in Spanien untersuchen. Auch finanziert sie seit 1989 Forschungsprojekte der Universität Hohenheim, die von Dr. agr. Udo Kienle an ihrer Fakultät für Agrarwissenschaften durchgeführt werden. Udo Kienle beschäftigt sich seit Anfang der achtziger Jahre mit der Pflanze aus Paraguay, die er durch einen Zufall entdeckt hatte. Schon nach wenigen Jahren baute er Stevia auf einem kleinen Feld in Süddeutschland an und entdeckte, dass sie im hiesigen Klima gut gedeiht. Es konnte zu Teil sogar ein höherer Süßstoffgehalt als bei Vergleichspflanzen in Paraguay erreicht werden.1 </p>
<p>Kienle wiederholte die gleichen Versuche, die in Deutschland von Erfolg gekrönt waren, in Südspanien. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen veröffentlichte er in einer Vergleichsstudie.2 Er kam zu dem Ergebnis, dass beim Anbau in Deutschland und Spanien gegenüber dem Anbau in Paraguay kaum Abstriche gemacht werden müssen. Im Gegenteil &#8211; es gibt laut Kienle zum Teil sogar bessere Ernteergebnisse. </p>
<p>In den Jahren 1998 bis 2002 führte das Forscherteam von Prof. Dr. agr. Thomas Jungbluth, seines Zeichens der Dekan der Fakultät für Agrarwissenschaften, und Dr. Udo Kienle im Auftrag der Europäischen Union ein weiteres Forschungsprojekt in Südspanien durch, das sich mit der Nutzbarmachung von Stevia Rebaudiana für den südeuropäischen Raum beschäftigte. Inoffiziellen Angaben zufolge verfolgte die Europäische Union den Plan, den bis jetzt hochsubventionierten Tabakbauern in den eigenen Grenzen eine Alternative zu bieten und sie zum Teil ersatzweise Stevia anbauen zu lassen. Die offiziellen Ergebnisse der Studie aus Südspanien wurden von der Europäischen Union unter Verschluss gehalten.3 Während dieses Forschungsprojekts entwickelte Dr. Udo Kienle das Verfahren zum Anbau und Verwendung von Stevia in der Europäischen Union soweit weiter, dass es aus anbau- und verfahrenstechnischer Sicht reif für die Markteinführung wurde.4 </p>
<p>Neben der Forschung zu Anbau- und Anwendungsverfahren wurden in Deutschland auch medizinische und biochemische Untersuchungen zur Wirkung von Stevia durchgeführt. So erforschte beispielsweise der Mediziner Johann Christian Huber Mitte der neunziger Jahre den Einfluss der Süßstoffe Steviosid und Acesulfam-K83 (ein synthetischer Süßstoff, der seit 1990 als Lebensmittelzusatzstoff E 50 zugelassen ist) auf den menschlichen Organismus. Ein Hauptaugenmerk dieser Studie lag auf der Untersuchung der Wirkung auf Blutzuckerspiegel und Insulingehalt. Die Beobachtungen ergaben, dass Steviosid, Steviaextrakt und Steviatee keine Auswirkungen sowohl auf den Anstieg von Insulin als auch auf den Blutzuckerspiegel haben.5 </p>
<p>Trotz EU-weiter Untersuchungen und zahlreicher internationaler Studien, die die Unbedenklichkeit von Stevia ausdrücklich festgestellt haben, stufte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Stevia Rebaudiana als noch nicht ausreichend untersucht ein. Es schrieb in einer Stellungnahme vom 2. April 2003: &#8220;Den bisher in der Europäischen Gemeinschaft gestellten Anträgen auf Zulassung von Steviosid als Lebensmittelzusatzstoff sowie auf Inverkehrbringen von Stevia Rebaudiana und Teilen dieser Pflanze gemäß der Verordnung (EG) Nr. 258/97 über neuartige Lebensmittel und neuartige Lebensmittelzutaten konnte nicht zugestimmt werden, da die vorliegenden Daten für die Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit nicht ausreichten. [...] Damit sind weder das Süßungsmittel Steviosid noch die Pflanze bzw. Teile davon zur Verwendung als Lebensmittel oder Lebensmittelzutat in der Europäischen Gemeinschaft zugelassen.&#8221;6 </p>
<p>Damit verhindert das Bundesamt für Risikobewertung ein weiteres Mal die Zulassung von Stevia. Als der gemeinsame FAO/WHO-Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) im Jahre 2004 für Steviol-Glykoside einen unbedenklichen ADI-Wert von 0 bis 2 mg/kg Körpergewicht festlegte7, war die Euphorie unter den Wissenschaftlern groß und es herrschte die Hoffnung vor, dass die Europäische Union bald nachziehen würde.4 Die Europäische Union bestand dennoch weiterhin darauf, dass noch notwendige Studien fehlten, Stevia somit noch immer nicht ausreichend erforscht wäre. Immerhin erfolgte in der Europäischen Union im Jahr 2005 die Zulassung für Stevia und seine Inhaltsstoffe für Zusatzstoffe in Tiernahrung.8 </p>
<p>2004 fand über all dies hinaus in Bayern ein Gerichtsverfahren statt, in dem eine Händlerin gegen das Verbot von Stevia klagte, die schon vor dem Inkrafttreten der Novel-Food-Verordnung verschiedene Teesorten mit Steviablättern verkauft hatte. Der Klage wurde vom bayerischen Verwaltungsgericht stattgegeben, da die Klägerin beweisen konnte, dass sie schon vor 1997 die Steviateesorten in nennenswertem Umfang vertrieben hatte. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass es sich &#8220;im Ergebnis damit bei den im Streit stehenden Lebensmitteln nicht um neuartige Lebensmittel (handelt)&#8221; &#8211; und Stevia somit auch nicht unter die Novel-Food-Verordnung fallen konnte.9 Der Freistaat Bayern legte gegen dieses Urteil Berufung ein.</p>
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		<title>Natur-Zucker Stevia</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 03:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Stevia Pflanze]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist nun Stevia? Stevia rebaudiana ist eine Staude, die ursprünglich im Gebiet der Amambai-Bergkette zwischen Paraguay und Brasilien vorkommt. Seit hunderten von Jahren wird Stevia von den Einwohnern in Südamerika bei der Zubereitung von Speisen und Getränken und als Heilpflanze verwendet. Erst 1887 „entdeckte“ Moisés Bertoni, ein Naturwissenschaftler, diese Pflanze und machte damit dieses <a href="http://www.giftig.me/2010/03/natur-zucker-stevia/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><em><br />
<a href="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/03/ban_zucker_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-194" title="ban_zucker_1" src="http://www.giftig.me/wp-content/uploads/2010/03/ban_zucker_1.jpg" alt="" width="640" height="300" /></a></p>
<p></em><em><img class="alignleft" src="http://www.freestevia.de/what/pics/stevia%20014_web.jpg" alt="Stevia Pflanze im Topf" width="220" height="293" /></em><br />
Was ist nun Stevia?</h3>
<p><em>Stevia rebaudiana</em> ist eine Staude, die ursprünglich im Gebiet der Amambai-Bergkette zwischen Paraguay und Brasilien vorkommt.</p>
<p>Seit hunderten von Jahren wird Stevia von den Einwohnern in Südamerika bei der Zubereitung von Speisen und Getränken und als Heilpflanze verwendet. Erst 1887 „entdeckte“ Moisés Bertoni, ein Naturwissenschaftler, diese Pflanze und machte damit dieses Wissen auch der restlichen Welt zugänglich.</p>
<p>Das Hauptinteresse galt von da an den süßen Inhaltsstoffen, den <strong><a href="http://www.freestevia.de/products/steviolglycoside.html">Steviolglykosiden</a> </strong>(auch Diterpenglykoside genannt). Sie sind 300 mal so süß wie Zucker, haben keine Kalorien, sind für Diabetiker geeignet und unterbinden die Karies-Bildung.</p>
<p>Erst in jüngster Zeit wurde man auf andere Wirkungsmechanismen aufmerksam, die wir heute durchaus als gleichwertig betrachten können.<br />
So zeigt sich in Zubereitungen aus den fermentierten Blättern eine sehr starke antioxidative Wirkung, die jene des Grünen-Tees sogar übersteigt</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.freestevia.de/what/pics/steviatoothpaste_web.jpg" alt="stevia zahncreme" width="238" height="62" /></p>
<p>Da Stevia eine plaquehemmende Wirkung hat, finden wir Zusätze von Stevia immer mehr in Zahnpasten und Mundwassern.</p>
<p>Mehr über STEVIA erfahren Sie hier:</p>
<p><a href="http://www.freestevia.de/">http://www.freestevia.de/</a></p>
<p>Wo Sie gute Stevia-Produkte beziehen können:</p>
<p><iframe scrolling="No" marginheight="0" marginwidth="0" frameborder="0" width="638px" height="350px" src="http://www.affiliproducts.com/showProducts.aspx?ref=189043&#038;cID=81675"></iframe></p>
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		<title>Frisch gepreßte Obst- und Gemüsesäfte und ihr gesundheitlicher Wert</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 04:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Stevia Pflanze]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon einige Jahre her, daß ich in einem wissenschaftskritischen Magazin namens &#8220;Raum und Zeit&#8221; einen Bericht gelesen habe, in dem der therapeutische Wert von frisch gepreßten Obst- und Gemüsesäfte anhand von Patientenberichten dargelegt wurde.  Daß frisch gepreßte, naturtrübe Säfte unvergleichlich gut schmecken, konnte ich mir gut vorstellen, daß Sie jedoch bei Regenerations- und <a href="http://www.giftig.me/2010/03/frisch-gepreste-obst-und-gemusesafte-und-ihr-gesundheitlicher-wert/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon einige Jahre her, daß ich in einem wissenschaftskritischen Magazin namens &#8220;Raum und Zeit&#8221; einen Bericht gelesen habe, in dem der therapeutische Wert von frisch gepreßten Obst- und Gemüsesäfte anhand von Patientenberichten dargelegt wurde.  Daß frisch gepreßte, naturtrübe Säfte unvergleichlich gut schmecken, konnte ich mir gut vorstellen, daß Sie jedoch bei Regenerations- und Heilungsprozessen verschiedener Wehwehchen bis zu ernsthaften Krankheiten mit Erfolg eingesetzt werden, stellte für mich ein interessantes Novum dar.</p>
<p>Weiterhin neu nur war für mich, daß es verschiedene Arten der Saftherstellung gibt.</p>
<p>Allgemein bekannt ist die Safterzeugung mittels Zentrifuge, das sind die zylinderförmigen, meist runden Geräte, die herstellerabhängig mit verschieden hohen Umdrehungszahlen (ca.1500 U/min) arbeiten.  Diese sind preisgünstig und leicht zu handhaben.  Das Kernstück dieser Geräte bilden ein schnell rotierendes Messerwerk, welches das eingebrachte Obst oder Gemüse regelrecht zerhexelt und der als Zentrifuge arbeitende, ebenfalls schnell rotierende feinlöchrige Korb, durch den der Saft vom den festen Stoffen, Trester, getrennt wird.  Der Saft entfleucht also durch das Korbsieb und wird in einem integrierten Auffanggefäß gesammelt.  Der im Korb verbliebene Trester wird mit dem Korb herausgenommen und entsorgt.  Er soll sich sehr gut für Kompostzwecke eignen.  Die Saftzentrifugen sind in allen Haushaltsläden erhältlich und kosten je nach Aufmachung und Namenszug, den sie tragen, zwischen 60 und 90 Euro.  Sie werden von vielen Küchengeräteherstellern angeboten.</p>
<p>Des weiteren sind die weniger bekannten, jedoch teureren Saftpressen, auch Entsafter genannt, auf dem Markt.  Diese funktionieren grundlegend anders und sehen auch anders aus.  Sie bestehen im groben aus zwei Teilen, nämlich dem Motor und untersetzendem Getriebe sowie dem im oberen Bereich angeflanschten Schneide- und Preßteil, der eine konisch-zylindrische Form aufweist.</p>
<p>Die elementaren Bauteile stellen die Schneide- und Preßschnecke dar.  Das Obst/Gemüse wird von oben eingeführt, die Schneideschnecke zerkleinert dieses mit ca. 120 Umdrehungen pro Minute.  Auf die Schneideschnecke ist die Preßschnecke aufgesetzt, deren Aufgabe nun das Herauspressen des Saftes ist.  Der Teil, in dem nun die Preßschnecke ihre Arbeit verrichtet, weist an der Unterseite Löcher auf, durch die der extrahierte Saft oder je nach Härte und Festigkeit des Obst/Gemüses der gewonnene Brei herausläuft.  Die Preßschnecke schiebt den Trester nach vorne, welcher dann das Gerät über eine Ausgießnase verläßt.<br />
Es kann vorkommen, daß zum Beispiel bei weicheren Obst nur ein Brei herausläuft.  Dieser muß dann in ein feinporiges Leinensäckchen gefüllt werden.  Das Säckchen wird vorsichtig zusammengepreßt und der Saft läuft dann heraus.  So ein Säckchen kann über den Haushaltswarenladen bezogen werden.  Meist genügt jedoch ein feines Sieb unterhalb des Saftauslaufs, in das der feuchte Batz plumpsen kann, dieser läßt sich dann mühelos mit einem Teelöffel auspressen.</p>
<p>Über dieses Gerät kann ich nicht viel sagen, da ich es noch  nicht  in Gebrauch habe.  Meine Jupiter-Presse funktioniert ja seit Jahren anstandslos.  Im Prinzip funktioniert es genauso wie die Jupiter-Presse,  was man schon an der Ähnlichkeit feststellen kann.  Auffällig  ist der monströse Motorteil.  Ich habe gelesen, daß diese  Presse mit einer höheren Umdrehungsgeschwindigkeit arbeitet und zudem  noch den Obst/Gemüsebrei in einem zusätzlichen Schritt hydraulisch  pressen soll, so daß auf jeden Fall unabhängig von der Weichheit  des Obstes, ein Saft hergestellt wird. Das ist ein immenser Vorteil und darin dürfte wohl auch hauptsächlich der Preisunterschied liegen, sowie im kräftigen Motor.  Ich kann nur nicht erkennen, wo dieses zusätzliche Preßwerk untergebracht sein soll.  Das wird sicher eine Vorführung, ein Kundengespräch oder die beigefügte Gebrauchsanweisung klären.  Dieses Ding soll daneben auch noch Eis herstellen können.</p>
<p>Der aus den Pressen gewonnene Saft wird als der wertvollere angesehen, da diese mit geringen Geschwindigkeiten im Vergleich zu den Zentrifugen arbeiten.  Durch deren hohe Umdrehungszahl wird ein Teil der wichtigen Enzyme und auch Vitamine zerstört.  Dieser Saft ist aber immer noch besser als alle noch so teuren Flaschensäfte, auch wenn diese aus Reformhäusern oder gar Naturkostläden stammen.  Die kann man getrost in den Regalen stehen lassen, es sei denn, man kauft sie des Geschmacks wegen, aber dann auch nur in Reformhäusern oder besser in Naturkostläden, die kommen geschmacklich schon gut an die frisch gepreßten Säfte hin, der Nährwert ist jedoch zu vernachlässigen, und bloß die Finger weg von gezuckerten Säften, selbst wenn auf dem Etikett so etwas steht wie<em> &#8220;Naturrohrzucker, brauner Zucker, Zucker aus biologischem Anbau&#8221;</em> oder ähnliches.  Zucker ist reines Gift meiner Überzeugung nach sogar noch gefährlicher als Alkohol (durch sein massives Vorkommen in fast allen industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln) und sollte vermieden werden wo nur irgend möglich!</p>
<p>Halbwegs sinnvoll ist jedoch die Variante, Flaschensäften Ballaststoffe zuzuführen.  Da tut man wenigstens etwas für die Verdauung.<br />
Solches Gesöff kann man in Apotheken erstehen. Allerdings ist der Bezug von Flaschensäften in halbwegs akzeptabler Qualität auf Dauer umständlich und teuer, zudem auch ökologisch fragwürdig.</p>
<p>In Hinblick auf den gesundheitlichen Wert ist die Saftpresse, und nicht die Zentrifuge, die billigste Lösung. Es soll aber in diesem Zusammenhang auch auf die Umstände der Saftherstellung verwiesen werden.  Frische Säfte bedürfen der sofortigen Verköstigung, da sie unter Lufteinfluß schnell verderben.  Ich mache es immer so, daß ich eine Doppelportion herstelle (unter einer Portion verstehe ich etwa 0,2 bis 0,25 Liter).  Die erste Fuhre genieße ich gleich nach Herstellung des Saftes.  Die andere fülle ich in ein Glas, möglichst randvoll, versiegele diese mit Frischhaltefolie und stelle sie für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.  Den Saft aber nicht zu lange im Kühlschrank lassen, da die Vitamine wie das Vitamin C unter Lufteinfluß relativ schnell zerfallen und der Oxydationsprozeß einsetzt, der Saft also wertloser wird.  In der Zwischenzeit kann ich mich an die Reinigung der Presse machen und mich auf die zweite Portion als Belohnung für meine Arbeit freuen.  Dies ist ein eminent wichtiger Punkt, gar als ein Gebot aufzufassen.  Hygiene ist bei der Herstellung frisch gepreßter Säfte unverzichtbar, das gilt nicht nur für das Preßgut, welches immer von höchster Qualität sein sollte (am besten im Naturkostladen kaufen, je besser der Rohstoff, desto wertvoller der Saft), sondern auch für alle an der Saftbereitung beteiligten Küchenwerkzeuge wie Messer, Brett, Löffel, Sieb u.a., da der feuchte Trester prima verkeimt und im Gerät super aushärtet, so daß man an das später Saubermachen, weil man momentan keine Lust hat, nicht denken sollte.  Irgendwann gesellen sich dann auch noch kleine, putzige Fruchtfliegen dazu, wenn man es für längere Zeit nicht so genau nimmt mit der Sauberkeit.  Deshalb auch den Trester im Mülleimer nicht zu lange vor sich hinfaulen lassen, das gibt sonst einen erstklassigen Nährboden für ungebetene Gäste.</p>
<p>Natürlich sind die Teile solcher Saftpressen spülmaschinenfest.   Wer eine hat, kann diesbezüglich einen guten Nutzen daraus ziehen.   Für eine Doppelportion inklusive Waschen, Zuschneiden, Auspressen und  Reinigen des Gerätes sind ca. 45 bis 50 Minuten anzusetzen.<br />
Viele von uns assoziieren mit Säften in erster Linie Obstsäfte, die ich für den Anfang auch empfehle, um sich an dieses Thema heranzuwagen, da man deren Geschmack ja kennt.  Man wird über deren Geschmacksintensität und natürliche Süße erstaunt sein, Obstsäfte schmecken süßer als die ganze Frucht, teilweise auch über deren Aussehen.  Frischer Apfelsaft zum Beispiel sieht aus wie braune Brühe, nicht klar und goldgelb wie die Kunstsäfte aus dem Supermarkt, die mehr nach Süßstoff denn nach Apfel schmecken.  Aber der Geschmack haut um!</p>
<p>Vom Nährwert und gesundheitlichen Nutzen ganz zu schweigen.  Diesbezüglich  sind Säfte &#8220;konzentrierte Lebensmittel&#8221;.  Deswegen werden sie auch  von einigen &#8220;Experten&#8221; als ungesund abgelehnt.  Dazu erlaube ich mir  ein Zitat aus dem am Ende des Artikels angeführten Buch von Dr. Norman Walker &#8220;Frische Frucht- und Gemüsesäfte&#8221;:</p>
<p><em>&#8220;Unser Schöpfer hat uns Lebensmittel sowohl als Ernährung als auch als Medizin gegeben.</em><br />
<em> Darum ist es nur natürlich, beides im Auge zu behalten, wenn wir unsere  Nahrung essen.  Es ist nicht richtig zu sagen, Säfte seien ein konzentriertes Lebensmittel.  Ein konzentriertes Nahrungsmittel ist ein Produkt, das dehydriert wurde, also dessen Wassergehalt reduziert worden ist.  Säfte sind flüssige Lebensmittel, die reines, organisches Wasser bester Qualität enthalten.</em><br />
<em>Beim Extrahieren von Säften ist es wichtig, die Fasern richtig zu zerreiben (Prinzip der Saftpresse, Anm. von D.G.), um die lebendigen Wirkstoffe freizusetzen&#8230;&#8230;&#8230;</em><br />
<em>Dann muß der Saft durch hydraulische oder gleichwertige Pressung herausgedrückt werden.</em><br />
<em>Andernfalls finden Sie die Vitamine, die Enzyme und die sonstigen lebendigen Wirkstoffe nicht im Saft vor.</em><br />
<em>Wenn die rohen Säfte jedoch richtig extrahiert worden sind, werden sie vom menschlichen Körper leicht und schnell aufgenommen, und da sie ein organisches oder lebendiges Lebensmittel sind, erneuern sie den ganzen Körper mit überraschend schneller Wirkung.&#8221;</em></p>
<p>Anmerkung: dies kann ich aufgrund eigener Erfahrung mit gutem Gewissen bestätigen.</p>
<p><em>&#8220;Glauben Sie also nicht, frische rohe Säfte seien konzentrierte Nahrungsmittel oder eine Medizin.</em><br />
<em>Sie sind eines unserer am wenigsten konzentrierten Nahrungsmittel, und doch am nahrhaftesten.</em><br />
<em>Bedenken Sie, um wieviel konzentrierter als Säfte folgende Nahrungsmittel sind: Sojabohnen und Sojamehl sind um 870% konzentrierter als Karottensaft und um 940% konzentrierter als Selleriesaft.  Popkorn ist um 2.100% konzentrierter als Karottensaft und um 2300% konzentrierter als Selleriesaft.  Weißer Zucker ist um 4.200% konzentrierter als Karottensaft und um 4.600% konzentrierter als Selleriesaft.</em><br />
<em>Wenn wir uns klarmachen, wie groß die Konzentrierung dieser Nahrungsmittel ist (von Lebensmitteln kann man schon lange nicht mehr sprechen Anm. von D.G.), bekommen wir eine Ahnung von der Ursache der Übersäuerung, die im Körper als Folge des Verzehrs von Sojaprodukten, Popcorn, Zucker, Getreide und ähnlichem erzeugt wird.&#8221;</em></p>
<p>Mehr muß man dazu wohl nicht sagen.  Als Ergänzung sei noch bemerkt, daß Dr.Walker die Rohkost propagiert, da er der Bedeutung der Enzyme, die er nicht Substanzen, sondern &#8220;Lebensprinzip&#8221; nennt, große Aufmerksamkeit widmet.  Enzyme sind mit vielerlei Aktivitäten im Körper verbunden und versetzen uns in die Lage, Nahrung zu verdauen und ins Blut aufzunehmen.  Enzyme sind Katalysatoren und als solche fördern sie Vorgänge oder Veränderungen, ohne ihren eigenen Zustand zu verändern.  Sie können bei niedrigen Temperaturen konserviert werden.  Bei 54°C werden die meisten Enzyme zerstört.  Das gilt natürlich dann auch für gekochte Nahrung.   Säfte sind flüssige Rohkost, und wie oben schon erwähnt von konzentriertem Nährwert, mit vielerlei Enzymen, Mineralstoffen und Vitaminen und haben den Vorteil, eher genossen zu werden als das rohe Gemüse, z.B. Kohl oder rote Beete.<br />
Wer käme schon auf die Idee, dieses Zeug unzubereitet zu verzehren?  In Verbindung mit der richtigen Saftmischung, von denen es in den unten vorgestellten Büchern nur so wimmelt, können diese Säfte durchaus schmackhaft sein, ich habe es schließlich lange genug praktiziert.  Konzentriert sind Säfte auch auf andere Weise: um ca. 002 Liter Karottensaft herzustellen, muß man ca. 1 kg. Karotten auspressen.  Dafür hat man dann die gesundheitlichen Vorteile zu ca. 90% im Saft, und den trinkt man gerne, besonders in Verbindung mit Äpfeln und anderen Ingredienzen.  Sonst würde man sich ja blödkauen.  Dr. Walker ist übrigens 115 Jahre alt geworden und war bis ins hohe Alter körperlich und geistig rege.  Dies sei nur mal am Rande erwähnt, um notorischen Zweiflern und Spöttern den Teppich unter den Füßen wegzunehmen.</p>
<p>Gesundheitsbewußte Individuen überleben diese meist.  Es ist völlig absurd anzunehmen, daß sichtbare Alterungsprozesse wie Zahnausfall (wenn es auch nur die Weisheitszähne sind &#8211; den meisten Menschen fehlt die Weisheit wie gleichnamige Zähne &#8211; gibt es da also doch einen Zusammenhang?), dünnes und graues Haar, Fehlsichtigkeit, hoher Blutdruck und eine scheiß Körperhaltung mit allen Implikationen wie Knie- und Kreuzprobleme ab Mitte oder Ende zwanzig schon als natürlich oder gottgegeben hingenommen werden, weil es ja so bequem ist, darüber nicht nachzudenken, es gibt doch sowieso für alles Tabletten zum Einwerfen.  Bedenkt man diese im Vergleich zur Lebensspanne eines Menschen sehr früh auftretenden Verschleiß- oder besser Krankheitserscheinungen sowie deren Interpretation und Umgang, unterstützt durch unser bundesdeutsches Krankheitenpflegesystem, manche sagen auch irrtümlicherweise &#8220;Gesundheitssystem&#8221;, so erachte ich das als Beleidigung unserem Schöpfer gegenüber.</p>
<p>Es herrscht im allgemeinen die Ansicht vor, daß man mit zunehmenden Alter, und die Grenzen werden immer weiter nach unten verschoben, ohne Ausnahme immer mehr und immer teurere Medikamente braucht, unterstützt durch die Thesen: Der Blutdruck steigt mit höherem Alter, der Cholesterinwert ebenso, das ist schlecht, also muß man diesen Umstand mit Blockern bekämpfen, und natürlich lebenslänglich, nichts ist lukrativer als eine lebenslängliche Abhängigkeit.  Dies trifft nur dann zu, wenn man weiterhin so bedenkenlos frißt und säuft, was einem schmeckt, so wie es in der Werbung dargestellt wird.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Meine Erfahrungen mit Säften</span></strong></p>
<p>Der erste Saft, den ich mir herstellte, war ein Apfelsaft, da ich seit langem schon wissen wollte, wie solch ein Saft wirklich schmeckt.  Ich war, gelinde gesagt, überrascht!  Ich bereitete mir Säfte zu anfangs je nach Laune zu, also ohne einen Plan, weil ich auch noch mit der richtigen Handhabung der Maschine und Zubehör zu kämpfen hatte.</p>
<p>Später beschloß ich, mal eine Kur von mehreren Wochen zu machen und auch Gemüsesäfte einzubeziehen, die nötige Literatur mit Rezepten und jeweiligem gesundheitlichen Nutzen hatte ich bereits.  Was sich im Laufe der Kur so alles herausstellte, war Ansporn für mich, diesen Artikel zu schreiben.</p>
<p>Zu der sich einstellenden Symptomatik gehörten folgende Veränderungen:</p>
<p>* Anhaltendes Sättigungsgefühl; dies ist auf den hohen Nährstoffgehalt der Säfte zurück zu führen, welche schnell resorbiert werden.  Der Körper muß normalerweise die feste Nahrung aufspalten, wozu er Energie benötigt, die er eben aus der zugeführten Nahrung bezieht (Müdigkeitsgefühl nach dem Essen), und verwertbar machen, daß diese die Darmwand passieren und ins Blut aufgenommen werden kann.  Dies funktioniert nur, wenn die Nahrung flüssig ist.  Bei den Säften entfällt dieser Umweg, sie werden innerhalb von 15 Minuten vom Körper aufgenommen.<br />
* Schwindender Appetit auf Süßes und Alkohol: ich habe mir das nicht vorgenommen, es kam von selber nach einiger Zeit des Saftkurens und es ist mir erst später aufgefallen.<br />
* Infolgedessen Gewichtsabnahme ohne Diät.  Diäten zur Gewichtsreduktion kann man grundsätzlich im Klo runterspülen, schade um die Kohle.</p>
<p>* Rückgang der Schuppenbildung und der Neigung zu fettigen Haaren.  Dies zeigt eindeutig, daß Schuppenproduktion keine Krankheit der Kopfhaut darstellt, sondern als ein Symptom für einen belasteten oder kranken Verdauungsapparat zu verstehen und über die Ernährung zu steuern ist.</p>
<p>Der Verdauungsapparat als &#8220;Wurzel des Menschen&#8221;: ist die Wurzel krank, ist es der gesamte Baum- respektive Mensch.  Deshalb gibt es keine &#8220;Antischuppen-Shampoos&#8221;, solch ein Blödsinn suggeriert nur die Werbung.  Von außen kann man diesem Problem nicht beikommen. (ebenso hirnrissig: &#8220;gesunde Vitamine naschen&#8221;; Bonbons mit Kalziumzusatz für gesunde Zähne und Knochen au weia!!  Dabei ist ja gerade der Zucker ein idealer Kalziumräuber, besser noch als Rhabarber).<br />
* reinere Gesichtshaut.  Da ich keinen Gesundheitspuffer mehr habe und sich Ernährungssünden umgehend und ausnahmslos im Gesicht und auf dem Rücken zeigen, war ich verblüfft, wie schnell sich diesbezüglich eine positive Wirkung- ohne Nebenwirkung- einstellte.</p>
<p>Und jetzt macht Euch mal auf die Suche, was es an Alternativen gibt, die ebensolche Wirkungen- ohne Nebenwirkungen- zeitigen, verbunden mit ungeahnten Geschmackerlebnissen, zu Hause herstellbar, frischer geht&#8217;s nicht, und individuell kombinierbar, welche Nahrungsmittelergänzung vermag all dies?</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Was ich empfehle:</span></p>
<p>Sicher auch ich bin ein von Bequemlichkeit und Wohlstandsbehäbigkeit geplagtes Wesen.  Will sagen, daß ich nicht zu den Menschen gehöre, welche die Saftkur konsequent Tag für Tag ohne Unterbrechung betreiben und vollständig auf Rohkost umstellen.  Ich habe beides durchlebt: streng reglementierte Saftkur und dann wieder Rückfall in den üblichen Trott, die Presse hatte schon mal über ein halbes Jahr Produktionspause.  Ich habe mich jedoch mittlerweile auf ein für mich gangbaren Weg eingependelt, der so aussieht:  zwei- bis dreimal im Jahr eine Saftkur, unterstützt mit entsprechender Ernährungsumstellung, Dauer 6 Wochen.<br />
Zusätzliche Unterstützung mit einer Nahrungsergänzung, welche mir von einem Arzt für Naturheilkunde, der meinen Körper in &#8211; und auswendig kennt, empfohlen wurde.</p>
<p>Niemals blindlings ins Reformhaus rennen und eine Nahrungsergänzung kaufen!  Teurer ist nicht unbedingt mit besser gleichzusetzen.  Das Präparat muß auf Euren Körper abgestimmt sein und von einem Arzt oder Heilpraktiker Eures Vertrauens mit Bedacht ausgewählt werden.  Während der Saftkur nehme ich dieses Präparat zusätzlich zu den Säften ein, um mein Mineralstoff- und Vitamindepot wieder aufzufüllen, ansonsten konsumiere ich es täglich zu den Mahlzeiten, hier gibt es also keine Ausfallzeiten.<br />
Ich nehme mir nicht fest vor, wann ich mit dem Kuren aufhöre oder wieder anfangen will.  Das überlasse ich meiner Intuition, die ich mittlerweile ganz gut sensibilisiert habe.  Wenn das Entsaften nervig wird und ich mich dazu zwingen muß, stelle ich das Gerät erst mal ohne Reue zu empfinden beiseite.  Spüre ich nach einer nicht vorher bestimmbaren Zeit einen Drang- nicht Zwang!- oder besser eine Lust oder Appetit auf Säfte, fange ich einfach wieder an, ich verlasse mich da ganz auf mein Empfinden.  Auf diese Weise verhindere ich, aufgrund zu hoch gesteckter Ziele die Saftkur ganz aufzugeben, weil es mir irgendwann nur noch auf die Nüsse geht.  Mit dieser Ungezwungenheit ist die Garantie verbunden, das Saftkuren als lebensbegleitende, gesundheitsfördernde Maßnahme zu schätzen und nie wieder aufzugeben.  Sicher, die konsequenteste, optimale Lösung ist es nicht, aber lieber hin und wieder und voller Überzeugung etwas für seinen Körper und Geist in Eigenverantwortung tun, als nie etwas getan!  Ich hoffe, daß ich mit diesem Artikel Eure experimentelle Neugier auf die gesundheitliche und geschmackliche Potential von frisch gepreßten Obst- und Gemüsesäften geweckt habe.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Empfehlenswerte Literatur:</span></em></p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;"><img src="http://www.wfg-gk.de/sgesund5.jpg" border="2" alt="Buch Walker" /><br />
Dr. Norman Walker: <em>Frisch Frucht- und Gemüsesäfte&#8221;</em><br />
Goldmann-Verlag, Reihe &#8220;Fit fürs Leben&#8221;<br />
ISBN: 3-422-13694-6<br />
ca. 7 Euro</p>
<p><img src="http://www.wfg-gk.de/sgesund4.jpg" border="2" alt="Buch Kordich" /><br />
Jay Kordich: <em>&#8220;Fit durch Säfte&#8221;</em><br />
Schlank, gesund und leistungsfähig mit frisch gepreßten Obst- und Gemüsesäften<br />
Heyne-Verlag, Rubrik &#8220;Gesundheit&#8221;<br />
ISBN: 3-453-06055-5<br />
ca. 7 Euro</span></em></p>
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